Selbsthypnose
Warum Selbsthypnose? Erlernen der Selbsthypnose Einleitung der Selbsthypnose Testen Sie die Hypnose Suggestionen Beenden der Selbsthypnose Vertiefung der Hypnose Mantratechnik und Tonbandsitzung Verankerung eines Schlüsselwortes Selbsthypnose bei Zahnarzt Selbstliebe durch Selbsthypnose Schmerzkontrolle, Schmerztherapie Schnelle Heilung Krankheitsursachen aufdecken und heilen Selbsthypnose mit offenen Augen Literatur Selbsthypnose Risiken der Selbsthypnose Kontakt und Impressum
Selbsthypnose, der Weg zu Gesundheit und Glück
Möchten Sie Ihr Selbstbewusstsein verbessern, fröhlicher und glückliche werden?  Möchten Sie gesünder werden und leistungsfähiger? Möchten Sie Ihre Ziele viel  leichter erreichen als Sie es bisher für möglich gehalten haben?
Wenn Sie eines dieser Themen interessiert, dann haben Sie gefunden, wonach  Sie suchen.
Sie ist wahrscheinlich das größte Geschenk, das Sie sich selbst machen können,  denn sie ist eine der nützlichsten und wirksamsten Selbsthilfemethoden die es gibt.  Selbsthypnose ist aus meiner Sicht fast unbezahlbar, denn mit ihrer Hilfe können  Sie nicht nur Beschwerden und Probleme überwinden, sondern auch in allen  anderen Bereichen des Lebens positive Veränderungen erreichen. Denn das  Unterbewusstsein ist wie ein Geist in der Flasche, der entweder autonom arbeitet  oder das macht, was Sie ihm sagen. Mit Hilfe der Selbsthypnose lernen Sie,  diesen "Flaschengeist" in Ihren Dienst zu stellen.
Mit Hilfe von Hypnose und Selbsthypnose ist es möglich, schneller  Schmerzlinderung, Schlaf, Ruhe, Angstfreiheit zu erzielen als mit Hilfe von  Medikamenten erreichbar wäre.
Selbsthypnose ist nicht nur eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, sie ist  auch ein bewährtes Mittel, die Wirksamkeit einer Hypnosetherapie noch weiter zu  erhöhen, da das Erreichte eigenständig vertieft und gefestigt werden kann. Die  Selbsthypnose dient dabei nicht nur dem Ziel, die Behandlungsdauer zu verkürzen.  Sie ist vielmehr auch Ausdruck des Bestrebens, dem Patienten zu immer mehr  Kompetenz zu verhelfen, so dass er immer weniger auf einen Therapeuten  angewiesen ist.  
Bewährt ist die Selbsthypnose z. B. für die Etablierung (Neu- "Programmierung" )  positiver Gedanken, Gefühle, Vorstellungsbilder, Glaubenssätze, Verhaltensmuster  in Ihrem Unterbewusstsein. Negative Gedanken, Gefühle, Verhaltensweise und  Gewohnheiten können durch positive ersetzt werden. Die bekanntesten Beispiele  hierfür sind die Raucherentwöhnung und die Gewichtsreduktion.
Diese Seite ist für Sie bestimmt, wenn Sie die Selbsthypnose erlernen wollen oder  wenn Sie Selbsthypnose beherrschen und den Nutzen vervielfachen wollen.
1. Warum Selbsthypnose?
Was kann mit Selbsthypnose erreicht werden?
Am häufigsten wird die Selbsthypnose zum Erreichen folgender Ziele angewandt:  Raucherentwöhnung, Abnehmen, Steigern des Selbstbewusstseins, Überwinden  von Ängsten (Flugangst, Prüfungsängste), Leistungssteigerung in Studium und  Beruf, Stressabbau und Entspannung, Überwindung von Schlafstörungen, sexuellen  Problemen u.v.m.
Sie fragen sich, ob Selbsthypnose und Suggestion überhaupt wirken können?  Dann habe ich eine Frage für Sie: Würden Sie sich jeden Morgen vor den Spiegel  stellen, sich in die Augen schauen und sich sagen "Ich habe Krebs, ich habe Krebs,  ich habe Krebs"? Oder ich bin ein schlechter Mensch, ich verdiene, dass es mir  schlecht geht und es geht mir jeden Tag in jeder Hinsicht immer schlechter"?
Wenn Ihre Antwort "nein" lautet (wovon ich ausgehe), dann überlegen Sie einmal,  warum Sie "nein" geantwortet haben. Nämlich weil Sie wissen oder spüren, dass  Affirmationen wirksam sind.
Nun sei die zweite Frage erlaubt? Warum stellen Sie sich dann nicht jeden Morgen  vor den Spiegel und sagen sich positive Affirmationen?
Eine mögliche Antwort von Ihnen könnte lauten: Affirmationen wirken, aber es ist so  mühselig, bis sie zu wirken beginnen. Und damit haben Sie sicherlich Recht, aber  es gibt eine gute Nachricht für Sie:
Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass positive Affirmationen in der Lage sind, jeden  Bereich des Lebens positiv zu beeinflussen und auch Heilung anzuregen. Ein  Problem dabei ist, dass die Suggestionen sehr sehr häufig aufgesagt werden  müssen, bis sie erste Wirkungen zeigen. Wenn die Suggestionen dann auch noch  einer eigenen Überzeugung widersprechen (ich schaffe das nie), dann werden sie  vermutlich nie ihre Wirkung entfalten.
Und genau hier kommt die Selbsthypnose ins Spiel, denn mit ihrer Hilfe erhöhen  Sie die Kraft Ihrer Affirmationen (nun "Suggestionen" genannt) auf das 25 bis  200fache. Das hat zur Folge, dass Suggestionen nicht nur sehr viel schneller  verinnerlicht werden, sondern auch dass die Wahrscheinlichkeit, eine  wünschenswerte Suggestion zu akzeptieren, sehr viel höher ist, denn Ihr  Unterbewusstsein akzeptiert auch Suggestionen, die vom Bewusstsein in Frage  gestellt oder als “unrealistisch” abgelehnt werden.
Weil es so wichtig ist, wiederhole ich es noch einmal: Mit Hilfe der Hypnose können  Sie Dinge erreichen, die sie nicht für möglich halten und sie erreichen Ihre Ziele  wesentlich schneller!
Ein weiterer Vorzug der Selbsthypnose ist, dass man mit ihrer Hilfe körperliche  Prozesse beeinflussen kann, die ohne Selbsthypnose (oder jahrzehntelange  Yogaerfahrung) nicht beeinflussbar sind. Wenn Sie die Selbsthypnose regelmäßig  anwenden, werden alle Suggestionen ausgeführt, die im Bereich des biologisch  Möglichen sind. Was möglich ist, ist VIEL mehr, als Sie sich vorstellen können. Sie  können beispielsweise lernen auf ein kurzes Kommando hin Schmerzen oder  Stress abzuschalten, sich vollständig zu konzentrieren, oder auch eine  “vergessene” Fremdsprache wieder zu aktivieren. Es gibt keinen Bereich in Ihrem  Leben, den Sie mit Hilfe der Selbsthypnose nicht positiv beeinflussen könnten. 
2. Erlernen der Selbsthypnose
Die meisten Menschen versuchen, die Selbsthypnose selbständig mit Hilfe von  Büchern oder CDs zu erlernen. Dies ist der preiswerteste Weg, er gleichzeitig auch  der mühsamste Weg, der lange dauert und oft nicht zu dem gewünschten Erfolg  führt. Selbst wenn Sie die Selbsthypnose erlernt haben sollten, benötigen Sie eine  relativ lange Zeit, um überhaupt in den Zustand der Hypnose zu kommen. Die  Selbsthypnose wird damit sehr zeitaufwendig und lässt sich oft nicht in den Alltag  integrieren.
Falls Sie sich eintschieden haben, die Selbsthypnose im Alleingang zu lernen,  müssen Sie wirklich davon überzeugt sein, dass es auch funktioniert, sonst ist die  Gefahr groß, dass Sie das Selbsthypnosetraining beenden, bevor Sie die ersten  Erfolge erzielt haben. Dies kann dazu führen, dass Sie fälschlicherweise zu der  Überzeugung gelangen, Sie wären generell für Hypnose und Selbsthypnose  ungeeignet.
Am einfachsten und schnellsten erlernen sie die Selbsthypnose bei einem  erfahrenen Hypnosetherapeuten oder in einem Selbsthypnoseseminar. So sparen  Sie sich viele Monate des Übens und wahrscheinlich auch viel Frustration. 
Der Vorteil des Erlernens der Selbsthypnose bei einem Therapeuten besteht darin,  dass dieser sehr individuell auf Sie eingehen kann. Der Vorteil eines Seminars  besteht darin, dass Sie ausführlicher auf die Selbsthypnose vorbereitet werden und  dass Ihre Zweifel durch überzeugende Erfahrungen zerstreut werden, was sich  positiv auf Ihre Möglichkeiten auswirkt, die Selbsthypnose zu erlernen. Sie erhalten  auch viel mehr Hintergrundinformationen und Anregungen zur Anwendung der  Selbsthypnose. Der Vorteil einer Gruppe besteht auch darin, dass viel mehr  Fragen gestellt und auch beantwortet werden.
Mit einem erfahrenen Therapeuten - sei es in einer Einzelsitzung oder in einem  Seminar - ist es wie mit einem erfahrenen Lotsen in einem fremden Hafen. Er hilft  Ihnen, Klippen zu umschiffen und Probleme zu umgehen, von denen Sie noch nicht  einmal eine Ahnung haben, dass es sie gibt. Viele Menschen, die die  Selbsthypnose in einer Sitzung oder in einem Seminar erlernt haben, können sich  gar nicht vorstellen, dass dies überhaupt schwierig sein  könnte.
Hören Sie, welche Erfahrungen andere gemacht haben. (Zum Anhören bitte  auf den Text klicken und Lautsprecher einschalten):
3. Einleitung der Selbsthypnose
Wenn Sie die Hypnose mit Hilfe einer klassischen Technik durchführen, werden Sie  in aller Regel eine mehr oder weniger lange Zeit benötigen, um überhaupt in eine  Trance zu kommen. In der heutigen Zeit ist allein dieser Zeitfaktor ein Grund, warum  die Selbsthypnose so selten angewandt wird. Über diese Techniken möchte ich  hier jedoch nicht sprechen, da es viel schnellere und wirksamere Methoden gibt,  die Selbsthypnose zu erlernen und anzuwenden. Wie bereits gesagt, ist die mit  Abstand leichteste und zuverlässigste Methode das Erlernen der Selbsthypnose  bei einem erfahrenen Hypnosetherapeuten in einer Sitzung oder in einem Seminar.
Eine fortgeschrittene Form der Selbsthypnose ist die, die durch ein Schlüsselwort  ausgelöst wird. Mit Hilfe des Schlüsselwortes können Sie die Selbsthypnose in  Sekunden auslösen und testen und innerhalb von 30 - 60 Sekunden eine kurze,  aber wirkungsvolle Selbsthypnose durchführen. (Viele klassische  Selbsthypnosetechniken benötigen 5 - 15 Minuten, um überhaupt erst einmal eine  Trance herzustellen. Und dann hat man sich noch nicht einmal davon überzeugt,  dass die Hypnose auch wirklich wirksam ist.)
Wenn Sie die Selbsthypnose in einer Einzelsitzung bei mir gelernt haben,  verwenden Sie einfach Ihr Codewort und Sie sind in Sekunden in einer tiefen und  wirksamen Selbsthypnose. Aufgrund eines Tests wissen Sie mit Bestimmtheit,  dass die Selbsthypnose auch tatsächlich wirkt und dass das Unterbewusstsein  nach Nennung Ihres Codewortes Ihre Suggestionen auch wirklich annimmt. Sie  haben auch die Erfahrung gemacht, dass Ihre Zielsuggestionen vom  Unterbewusstsein umgesetzt werden, d. h., Sie haben schon einige  Erfolgserlebnisse mit der Selbsthypnose gehabt. Auch wenn Sie die  Selbsthypnose in einem Selbsthypnose-Seminar gelernt haben, beherrschen Sie  mit einer guten Wahrscheinlichkeit bereits am Ende des Seminars die  Hypnoseeinleitung mittels Codewort. Wenn Sie das Codewort noch nicht benutzen,  verwenden Sie einfach die erlernte Methode zur Einleitung der Selbsthypnose und  in wenigen Minuten sind sie in einer wirksamen Hypnose. Innerhalb relativ kurzer  Zeit sollten Sie in der Lage sein, in einer halben Minute bis Minute eine hinreichend  tiefe Trance zu erreichen, in der Ihre Suggestionen wirksam sind. 
Durch die Selbsthypnose erhöhen Sie die Kraft von Suggestionen auf das 25- bis  200fache.
Das hat zur Folge, dass Suggestionen nicht nur sehr viel schneller verinnerlicht  werden, sondern auch dass die Wahrscheinlichkeit, eine wünschenswerte  Suggestion zu akzeptieren sehr viel höher ist, denn Ihr Unterbewusstsein akzeptiert  Suggestionen, die normalerweise vom Bewusstsein in Frage gestellt oder als  “unrealistisch” abgelehnt würden.
Nun noch ein kleines Beispiel, dass verdeutlicht, wie effektiv die Selbsthypnose  sein kann. Nehmen wir an, Sie beherrschen das Schlüsselwort zur  Hypnoseeinleitung. Nach ca. fünf Sekunden sind Sie in der Hypnose und geben  sich 30 Sekunden lang Ihre Zielsuggestion. Dann beenden Sie die Hypnose, was  ebenfalls wieder fünf Sekunden dauert. Wenn nun die Wirkung der Suggestionen  25 bis 200 Mal stärker ist als im Wachzustand, haben Sie in einer dreiviertel  Minute Selbsthypnose denselben Erfolg als wenn Sie sich eine halbe Stunde bis  eineinhalb Stunden Ihre Suggestion vor sich hergesagt hätten. Und es werden  Suggestionen vom Unterbewusstsein angenommen, die ohne Hypnose einfach  vom Unterbewusstsein zurückgewiesen worden wären.
Falls Sie neugierig geworden sind, ob und wie Sie das Schlüsselwort zur  Hypnoseeinleitung selbst etablieren können, die Antwort finden Sie im Kapitel  "Verankerung eines Schlüsselwortes "
4. Testen Sie die Hypnose
Woher wissen Sie aber nun, dass Sie nach dem Codewort oder nach der  Hypnoseeinleitung in einem Zustand der Hypnose sind? Vorab sei an dieser Stelle  erwähnt, dass Sie EIGENTLICH keinen Test benötigen. Wenn Sie die  Selbsthypnose bei einem Fachmann gelernt haben, können Sie mit hoher  Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sie funktioniert. Sie müssten sie einfach  in dem Glauben anwenden, dass früher oder später das gewünschte Ergebnis  eintritt. Dann wird es wahrscheinlich auch geschehen. 
Nun sind wir westlichen Menschen aber so gestrickt, dass wir immer alles  hinterfragen. Wir wollen einen Beweis. Wenn wir den Beweis haben, dass die  Hypnose funktioniert, wenden wir sie auch an, ohne zu zweifeln. Wenn wir ihn nicht  haben, bewirkt der Zweifel, dass die Suggestionen viel weniger wirken. 
Auch wenn ein Test nicht erforderlich ist (in den klassischen  Hypnosetrainingsprogrammen ist auch keiner vorgesehen), ich gebe JEDEM, der  bei mir persönlich die Selbsthypnose gelernt hat einen Test mit, mit dem er sich  davon ÜBERZEUGEN kann, dass die Hypnose wirkt und dass die Suggestionen  auch vom Unterbewusstsein angenommen werden. Viele meiner  Seminarteilnehmer beherrschen bereits unmittelbar nach dem Seminar das  Codewort und den Test. Das damit verbundene Vertrauen in die Wirksamkeit wirkt  die Hypnose steigert deren Wirksamkeit. Die Erfahrung zeigt auch, dass man mit  dem Bewusstsein, Erfolg zu haben, die Hypnose häufiger und regelmäßiger  anwendet wird, was zusätzlich den Erfolg verstärkt.
Ich fasse noch einmal zusammen: der Test ist für den Erfolg der Selbsthypnose  nicht erforderlich, aber er hilft, den kritischen Verstand zu beruhigen und gibt mehr  Sicherheit.
Nun werden Sie sicherlich fragen, um was für einen Test handelt es sich denn?  Ganz einfach, Sie geben sich in der Hypnose eine Suggestion, bei der Sie  zweifelsfrei feststellen können, ob sie auch ausgeführt wurde. Ich verwende sehr  gern die Suggestion "Meine Augen sind fest geschlossen, ich kann sie nicht öffnen,  auch wenn ich es versuche". Wenn Sie nach dieser Suggestion bemerken, dass  Sie Ihre Augen wirklich nicht öffnen können, wissen Sie, dass Ihr Unterbewusstsein  Ihre Suggestionen annimmt. Und es wird auch Ihre Zielsuggestionen annehmen. 
Manche meiner Patienten führe ich in eine so tiefe Hypnose, dass sie nicht in der  Lage sind, sich zu bewegen, weil jegliche Aktivität der Willkürmuskulatur im  wahrsten Sinne des Wortes abgeschaltet ist. 
Dieser Zustand wird dann mittels Codewort verankert, so dass der Patient von nun  an in der Lage ist, in Sekunden eine Hypnose auszulösen, in der er sich bewegen  kann (erstes Codewort) oder in eine Hypnose, in der er sich nicht mehr bewegen  kann (zweites Codewort). Wie Sie sich leicht vorstellen können handelt es sich hier  um eine Hypnosetiefe, in der der Körper VÖLLIG entspannt ist und in der jeder  Stress aufhört zu existieren. Und es dauert nur ein Codewort lang, um in diesen  Zustand zu kommen. Hier ist der Test besonders einfach. Sie versuchen einfach  einen Arm zu heben und stellen fest, dass Sie es nicht können. Dieser Test dauert  nur 1 - 3 Sekunden. (An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich hierbei um eine  sehr sehr tiefe Hypnose handelt, die für den Erfolg einer Selbsthypnose nicht  erforderlich ist.)
Sobald sie die Erfahrung tief verinnerlicht haben, dass die Hypnose verlässlich  funktioniert und Sie keine Bestätigung mehr benötigen, lassen Sie den Test einfach  weg. Sie gehen dann mit Ihrem Schlüsselwort in die Selbsthypnose, geben sich die  Suggestionen und beenden dann die Selbsthypnose. 
Wie bereits erwähnt können viele Menschen mit Hilfe dieser Methode eine  hochwirksame Selbsthypnose - einschließlich des Testes - innerhalb von 30 -  60  Sekunden (!) durchführen. Aus diesem Grunde nenne ich diese Selbsthypnose  auch "Blitz- Selbsthypnose"
Nachdem die Selbsthypnose eingeleitet wurde (und Sie in der ersten Zeit die  Wirksamkeit der Hypnose getestet haben), geben Sie sich Ihre Zielsuggestionen,  z. B. Suggestionen zur Zielerreichung zur Gesundung oder zur positiven  Beeinflussung aller Körpervorgänge geben  (z. B. Schmerzabschalten).
5. Suggestionen
Hinweise zur Formulierung von Suggestionen
  • Beginnen Sie mit dem Wort „Ich“. (" Ich bin vollkommen ruhig und gelassen.")
  • Sprechen Sie in der Gegenwart. ("Ich  bin vollkommen ruhig und gelassen.").
  • Formulieren Sie positiv:  ("Ich  bin vollkommen ruhig und gelassen." und nicht  "ich bin nicht hektisch und getrieben.").
    Allgemeine Regel: wenn möglich Negationen (nicht, kein etc.) und die Symptome  (Schmerz, Übelkeit) vermeiden. Benennen Sie einfach das, was Sie erreichen  wollen.

    Das Unterbewusstsein „denkt“ in Bildern und ignoriert bisweilen das Wort „nicht“.
    Anstelle von „Ich bekomme keine Angst, wenn ich einen Hund sehe“ suggerieren  Sie sich:
    "Wenn ich einen Hund sehe, bleibe ich ganz ruhig, gelassen und entspannt.  Hunde sind ganz gleichgültig."
  • Möglichst kurz, nur das Wesentliche.("Ich schaffe es!").
  • Wenn es passt, verwenden Sie Reime.
Bestehen Suggestionen nur aus Wörtern?
Ihr Unterbewusstsein denkt in Bildern. Wenn Sie Ihr Unterbewusstsein  programmieren wollen, verwenden Sie möglichst Wörter, Vorstellungen und  Gefühle. Dadurch verstärken Sie die Programmierungskraft deutlich. Weil es so  wichtig ist, wiederhole ich noch einmal: Wann immer möglich, verwenden sie  sowohl verbal Suggestionen (die Formulierungen) sowie auch nonverbale  Suggestionen, mentale Filme, in denen Sie sinnlich erleben, dass Sie Ihr Ziel  bereits erreicht haben, es also sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken. Benutzen  Sie so viele Sinne wie möglich. Stellen Sie sich alles so lebhaft vor wie möglich.  Als Faustregel können Sie aber verwenden: Sagen Sie Ihre Suggestion, sehen Sie  den Erfolg und fühlen Sie ihn. Dadurch wird die Kraft Ihrer Suggestionen noch  einmal deutlich verstärkt.
Soll ich mir nur das Ergebnis suggerieren?
Ihre Suggestionen sollen den Zielzustand im Unterbewusstsein verankern. Deshalb  formulieren Sie Ihre Suggestionen so, als ob das Ziel bereits eingetreten wäre.  Zusätzlich ist es jedoch häufig hilfreich, das Bedürfnis für das zu verändernde  Verhalten zu vermindern.
Für einen Raucher wäre beispielsweise die Suggestion hilfreich: „Rauchen ist ganz  gleichgültig.
Verstärken Sie die Programmierung Ihres Geistes mit Hilfe von Emotionen
Pawlow demonstrierte, dass in manchen Fällen ein konditionierter Reflex durch nur  einen einzigen Input programmiert werden konnte; nämlich, wenn die Situation mit  starken Emotionen verbunden war. Pawlow demonstrierte das am Beispiel  negativer Emotionen, aber heute weiß man, dass positive Emotionen das  Programmieren auch sehr stark unterstützen können.
Emotionen können das Programmieren des UB enorm beschleunigen, weil sie das  UB aufnahmefähiger für Konditionierungen bzw. Suggestionen machen.  Normalerweise sind viele Imprints nötig, damit ein Reflex konditioniert wird. Wenn  die betreffende Situation jedoch emotional sehr stark geladen ist, kann ein einziges  Zusammentreffen des angeboren auslösenden Reizes mit dem ursprünglich nicht  auslösenden Reiz ausreichen, um den letztgenannten zu einem auslösenden Reiz  zu machen.
Wie können Sie dieses Wissen für Ihre tägliche Selbsthypnose nutzen?
2 Techniken:
A) Verbinden Sie Ihre Ziele mit einer Emotionalen Motivation
B) Projizieren Sie diese positiven Gefühlen in die Zukunft
Beispiel: Mehr Geld, um die Rechnungen bezahlen zu können ist eine praktische  Motivation. Wenn Sie aber die Anerkennung Ihrer Mitmenschen wollen oder wenn  Sie es denen beweisen wollen, die Sie immer unterschätzt haben, dann ist das  eine emotionale Motivation. à Prüfen Sie, ob Ihr Ziel emotional motiviert ist oder  nicht, und wenn nicht, dann verbinden Sie es mit einer emotionalen Motivation.
Nehmen wir einmal an, Sie wollen sich darauf programmieren, erfolgreicher zu  sein. Erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie Erfolg hatten. Und JEDER  Mensch hatte schon einmal Erfolg, und sei es in den Bereichen Loyalität oder  Zuverlässigkeit. Ein bescheidener Erfolg reicht aus.
Alles, was Sie jetzt noch tun müssen ist, das damit verbundene Gefühl wachzurufen  und in die Situation zu projizieren, die Sie sich im Zusammenhang mit Ihrer  Suggestion vorstellen.
Fühlen Sie also das Gefühl Ihres Erfolges, während Sie sich vorstellen, Ihr Ziel  erreicht zu haben. Das wird den Erfolg Ihrer Suggestionen verstärken.
Wenn Sie am Anfang das gewünschte Gefühl noch nicht willentlich wachrufen  können, gehen Sie in Ihrer Vorstellung noch einmal in die „alte“ Situation, um das  Gefühl zu aktivieren und dann übertragen Sie das Gefühl auf die zukünftige  übertragen!
Hinweis: Es reicht ein „kleiner“ Erfolg aus. Sie benötigen lediglich ein emotionales  Modell, das Sie in die Zukunft projizieren können.
Visualisation
Studien haben gezeigt, dass das Gehirn Imagination nicht von Realität  unterscheiden kann. Das Imaginieren verschiedener realer Situationen löste in den  Testsituationen dieselben Gehirnwellen aus wie das reale Erleben. 
Mit anderen Worten: Durch das Imaginieren können wir uns eine eigene, neue und  positivere Realität erschaffen. Das ist der Grund, warum Visualisation so kraftvoll  ist für die Programmierung unseres Geistes. Besonders kraftvoll sind die  Vorstellungen in der Hypnose, weil das Unterbewusstsein besonders  aufnahmefähig ist. Verbinden Sie Ihre Suggestionen also mit Gefühlen und mit  Bildern, um sie besonders kraftvoll zu machen.
Selbsterhaltende Suggestionen
Wie wäre es, wenn Sie Ihr Unterbewusstsein darauf programmieren könnten, sich  selbst die Suggestionen zu geben? Klingt phantastisch? Ist es auch. Geben Sie  sich einfach folgende selbst erhaltende Suggestion:
"Meine Suggestionen wiederholen sich jede Nacht drei Mal während meines  Schlafes unbemerkt von meinem Tagesbewusstsein und bleiben dadurch für immer  wirksam".
Wie lange sollten Sie eine Suggestion verwenden?
Gegenfrage: Wenn Sie irgendwann einmal in Ihrer Kindheit die Suggestion  akzeptiert haben, dass Sie nicht viel wert sind und dass Ihre Bedürfnisse nicht  wichtig sind, müssen Sie dann diese Suggestion ein Leben lang wiederholen,  damit sie wirksam bleibt? Natürlich nicht. An diesem Beispiel können wir erkennen:  Sobald Ihre Suggestion zur Realität, zu einem Teil Ihres Lebens geworden ist,  müssen Sie sie nicht mehr verwenden. Sie können sie durch eine neue Suggestion  ersetzen.
6. Beenden der Selbsthypnose
Um die Selbsthypnose zu beenden, verwenden Sie einfach das in der Sitzung eins  konditionierte Schlüsselwort bzw. verwenden die erlernte Methode wie z. B. das  Zählen von eins bis fünf.
7. Vertiefung der Hypnose
Verankerung und Vertiefung der Hypnose
In den ersten Wochen geben Sie sich unmittelbar vor dem Beenden der  Selbsthypnose die Vertiefungs- Suggestionen "Ich gehe immer schneller und tiefer  in die Hypnose, immer schneller und tiefer, immer schneller und tiefer." Wenn sie  das einige Male getan haben, reicht es, nur noch zu suggerieren: "Immer schneller  und tiefer, schneller und tiefer, schneller und tiefer." Diese Suggestion dient dazu,  die Selbsthypnose tief und dauerhaft in Ihrem Unterbewusstsein zu verankern und  sie immer weiter zu automatisieren. 
Nach drei bis vier Wochen brauchen Sie sich diese Suggestion nicht mehr zu  geben, da die Selbsthypnose dann tief verankert und automatisiert ist. Nun können  Sie also jederzeit in Sekunden in die Selbsthypnose gehen, sich ihre Suggestionen  geben und die Hypnose dann beenden. Vertiefungssuggestionen sind dann nicht  mehr erforderlich. Sie werden aber wahrscheinlich bemerken, dass sich die  Hypnose über die Zeit trotzdem weiter vertieft.
8. Mantratechnik und Tonbandsitzung
Um maximale Erfolge mit Hilfe der Selbsthypnose zu erreichen, empfehle ich,  beide der nachfolgend beschriebenen Selbsthypnosemethoden parallel  anzuwenden.
Mantra-Technik
Jede Selbsthypnose trainiert den “Selbsthypnose- Muskel”. Deshalb ist es eine  gute Idee, kurz zu üben, aber dafür öfter. Üben Sie die Selbsthypnose täglich zwei-  bis dreimal für 10 Minuten. Ich empfehle dabei folgendes Vorgehen: Sie gehen in  Selbsthypnose, geben sich die Suggestionen und beenden die Hypnose. Dann  gehen Sie sofort wieder in die Selbsthypnose, geben sich die Suggestionen erneut  und beenden wieder. (Am meisten Sinn macht diese Blitz-Selbsthypnose, wenn  Sie die Hypnose mittels Schlüsselwort einleiten oder wenn Sie sie in kurzer Zeit  erreichen. Da die Hypnose mit der Zeit immer schneller funktioniert, können Sie in  10 Minuten bald 10 bis 20 hochwirksame Selbsthypnosen durchführen.
In jeder Selbsthypnose geben Sie sich die Suggestion dreimal. Es ist wie ein  mentales Mantra, dass Sie mit tiefer Überzeugung häufig wiederholen. Wenn Sie in  10 Minuten 10 Hypnosen durchführen, haben Sie sich die Suggestion insgesamt  dreißig Mal gegeben. Bei drei Übungseinheiten sind das 90 Wiederholungen der  Suggestion. Wenn Sie nur 30 Sekunden für eine Hypnose benötigen, schaffen Sie  in 10 Minuten 20 Selbsthypnosen. In 3 Sitzungen geben Sie sich dann 180  Wiederholungen Ihrer Kernsuggestion. Das sind in einem Monat (30 Tage) 5.400  Wiederholungen. Spätestens jetzt wird deutlich, welche enorme Suggestivkraft Sie  mit dieser Methode entwickeln.
Um Ihre Suggestion zu finden, verdichten Sie Ihr primäres Ziel bis auf einen  prägnanten Satz. Beispiel: “Meine Konzentration ist perfekt, ich bin fokussiert wie  ein Laser”.
Durch mehrfache Wiederholung Ihrer Kernsuggestion (Mantra) sättigen Sie Ihr  Unterbewusstsein mit dieser Suggestion, bis es diese als Realität akzeptiert.
Denken Sie daran, Sie müssen nicht  glauben, dass die Suggestion bereits  eingetreten ist. Sie geben sich die Suggestion, um Ihr Unterbewusstsein auf den  Zielzustand zu “programmieren”. Es reicht also, wenn Sie es TUN. Schenken Sie  sich einfach mehrmals am Tag ein paar Minuten Ruhe und Heilung.
Tonbandsitzung
Formulieren Sie Ihr Hauptziel unter verschiedenen Aspekten in 10 – 15 prägnanten  Sätzen.
Erdenken Sie sich einen mentalen Film, den Sie bei diesen Sätzen vor Ihrem  geistigen Auge abspielen lassen. Stellen Sie sich Ihr Ziel vor, als ob Sie es bereits  erreicht hätten. Der innere “Film” sollte so real und lebendig wie möglich sein.  Sehen Sie ihn mit Ihrem inneren Auge und hören Sie ihn mit dem inneren Ohr.  Benutzen Sie möglichst alle Sinne. Stellen Sie sich die Szenen so detailliert vor, als  wenn Sie einen realen Film drehen wollten.
Nachdem Sie diesen Film "abgespult" haben, wiederholen Sie die Suggestionen  auf dem Band noch ein zweites und eventuell auch noch ein drittes Mal.
Wie viele Probleme sollte ich gleichzeitig bearbeiten?
Wenn Sie erst einmal bemerkt haben, wie effektiv hypnotische ”Programmierung”  ist, dann könnten Sie versucht sein, an vielen Problemen gleichzeitig zu arbeiten.  Tun Sie das bitte nicht. Sie erreichen die besten Ergebnisse, wenn Sie sich auf ein  oder zwei Gebiete konzentrieren. DANN können sich einem anderen Ziel  zuwenden.
9. Verankerung eines Schlüsselwortes
Mit der Installation eines Schlüsselwortes konditionieren Sie eine bestimmte  Reaktion, die dann auch ohne Selbsthypnose sofort durch das Schlüsselwort  ausgelöst werden kann.
Beispiele:
  • Bei Konzentrationsproblemen: Wann immer ich das Wort "Fokus" sage, ist mein  Geist konzentriert wie ein Laserstrahl. Ich kann mich auf alles konzentrieren und  nichts kann mich ablenken.
  • Bei Atembeschwerden / Asthma: Wann immer ich sage “weit und frei”, kann ich  sofort leicht u. tief durchatmen.
  • Bei chronischen Schmerzzuständen: 
    Nachdem man gelernt hat, Schmerzen in der Selbsthypnose abzuschalten,  suggeriert man sich:

    Wann immer ich auf einen beliebigen Körperteil zeige und das Wort "schmerzfrei" sage, ist diese  Stelle sofort völlig schmerzfrei.
  • Stressbewältigung: Hier konditionieren Sie tiefes Einatmen und langsames  Ausatmen mit der Formel: "Frieden, Harmonie, lass los". 
  • Sie können natürlich auch den Zustand der Hypnose selbst über ein  Schlüsselwort auslösen. Um das zu erreichen geben Sie sich folgende Suggestion:
    "Mein Schlüsselwort zum Erreichen der Hypnose lautet "IhrSchlüsselwort". Wenn  ich das Wort "IhrSchlüsselwort" denke, bin ich sofort im Zustand der Hypnose.  Mein Geist ist ruhig und das Tor zu meinem Unterbewusstsein ist geöffnet. Alle  Suggestionen werden dann tief vom Unterbewusstsein ausgeführt. Es reicht, dass  ich das Wort "IhrSchlüsselwort" einmal sage. Die Hypnose tritt reflektorisch ein,  sobald ich mein Schlüsselwort "IhrSchlüsselwort" einmal innerlich sage.

    Verwenden Sie für das Schlüsselwort bitte ein Kunstwort von dem Sie sicher gehen können, dass  Sie es nicht zufällig einmal hören. Sicherheitshalber können Sie sich aber auch die Suggestion  geben: "Das Schlüsselwort funktioniert nur dann, wenn ich auch die Absicht habe, in die Hypnose  zu gehen."
Das Codewort muss in der Selbsthypnose über einen gewissen Zeitraum in das  Unterbewusstsein "einprogrammiert" werden. Dann kann es zu jedem Zeitpunkt im  Wachbewusstsein verwendet werden.
Wenn das Codewort tief verankert wurde, dann können Sie in wenigen Sekunden  die entsprechende Reaktion auslösen. Die Stressreaktion löst sich auf, der  Schmerz wird abgeschaltet, die Konzentration wird ungleich besser, die Hypnose  wird ausgelöst etc.
10. Selbsthypnose bei Zahnarzt
Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode, um Ängste vor dem Zahnarzt oder  vor dem Spritzen zu behandeln, schmerzfreie Eingriffe zu erlauben und die  Wundheilung zu beschleunigen.
11. Selbstliebe durch Selbsthypnose
Ein Problem, unter dem sehr viele Menschen leiden ist, dass Sie sich selbst nicht  mögen, nicht leiden können, dass sie sich selbst ablehnen oder sogar hassen.
Nachfolgend finden Sie eine kleine Übung, die - in der Selbsthypnose ausgeführt -  sehr kraftvoll dass Sie sich selbst mehr lieben und annehmen können. Trotz Ihrer  Fehler und Unvollkommenheiten.
Wenn ich dies mit meinen Patienten mache, NACHDEM wir den Hintergrund eines  Problems bearbeitet haben, sind sie vollkommen gewandelt. Am Beginn der  Behandlung konnten sie nicht in den Spiegel gucken oder es fiel ihnen sehr schwer,  folgenden Satz zu sagen und auch wirklich zu meinen:
"Ich liebe und akzeptiere mich von ganzem Herzen, so wie ich bin, mit all meinen  Fehlern und Grenzen" Wenn Sie am Ende des Behandlungstages in den Spiegel  schauen, bemerken sie sofort, dass sich etwas Grundlegendes gewandelt hat. Sie  schauen in den Spiegel und bemerken, dass sie sich mögen, ja sogar lieben.
Wenn der Hintergrund des Problems (Depressionen, Ängste, Trauma o. a.) nicht  aufgearbeitet wurde, sind die Veränderungen bei weitem nicht so deutlich. Aber  hier genau setzt wieder der Wert der Selbsthypnose ein. Führen Sie diese Übung  mindestens über einen Monat täglich einmal für eine Minute durch. Sie werden über  die Wirkung erstaunt und erfreut sein.
Wie gehen Sie also vor.
Nachdem Sie in die Selbsthypnose gegangen sind (was mittels Codewort nur  wenige Sekunden dauert), stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einem großen  Kristallspiegel. Sie schauen sich an, schauen sich in die Augen und sagen dann zu  sich: 
"Ich liebe und akzeptiere mich von ganzem Herzen, so wie ich bin, mit all meinen  Fehlern und Grenzen". 
Wenn Sie diese "Übung" im Zusammenhang mit wirklicher Veränderungsarbeit  (Loslassen negativer Gedanken und Gefühle, Bearbeiten von Konflikten und  "unverdauten" (traumatischen) Erfahrungen, wird die Wirkung noch viel stärker sein  und die Veränderungen sind dauerhaft.
An dieser Stelle sei noch einmal gesagt, wirklich tief verwurzelte Probleme, deren  Ursachen meist weit in der Vergangenheit liegen und weit verdrängt sind, lassen  sich nicht mittels Selbsthypnose auflösen. Dazu ist professionelle Hilfe erforderlich.  In allen anderen Fällen können Sie jedoch oft schon bald spürbare positive  Veränderungen bewirken.
Eine weitere Suggestion, die Sie sich geben können, um negative Gedanken und  Gefühle mehr und mehr durch positive Gedanken und Gefühle zu ersetzen, ist die  Folgende:
Ich bin ein positiver Mensch. Ich denke positive Gedanken, habe positive Gefühle,  sage positive Dinge und tue positive Dinge. Ich habe positive Erwartungen an  mich, an andere und positive Erwartungen an die Zukunft. Ich bin ein durch und  durch positiver Mensch. 
Ich bin ein Optimist. Ich sehe in allem das Positive. Das Glas ist für mich immer  halb voll
(eventuell: Alles hat (auch) eine positive Seite. Oft stellt sich eine Situation im  Nachhinein als Positiv heraus, obwohl sie zuerst als Negativ wahrgenommen  wurde. Man weiß meistens erst hinterher, ob etwas positiv oder negativ war.  Deshalb suche ich von vornherein das Positive in jeder Situation.)
Ich suche in allem das Positive. Ich bin ein Meister darin, das Gute zu finden, auch  und insbesondere in den so genannten "negativen" Situationen. 
Ich bin ein Optimist und ein durch und durch positiver Mensch.
12. Schmerzkontrolle, Schmerztherapie
Es gibt verschiedene Methoden, mit denen man lernen kann, Schmerzen zu  vermindern oder auch abzuschalten. Dafür sind in der Regel viele Jahre täglicher  Meditation oder Yogaübungen erforderlich. Für diese sehr wertvollen Praktiken  haben in der westlichen Welt jedoch viele berufstätige Menschen nicht die  erforderliche Zeit. Und auch wenn Sie Meditation oder Yoga praktizieren, sind die  Erfolge bei der Schmerzabschaltung selbst nach vielen Jahren der Praxis oft  unbefriedigend.
Die Schmerzabschaltung mittels Hypnose können Sie unter Anleitung in einer  einzigen Sitzung lernen. Haben Sie die Selbsthypnose erlernt und eine Zeit lang  praktiziert, sollte die Schmerzabschaltung kein Problem mehr für Sie darstellen. Mit  ein wenig Übung sollten Sie dann in der Lage sein, innerhalb von Sekunden an  jeder beliebigen Stelle des Körpers die Schmerzempfindung abzuschalten.
Das ist nicht nur sinnvoll im Rahmen der Schmerztherapie, sondern kann auch  unangenehme Behandlungsprozeduren deutlich erleichtern. In der Literatur wird  das Phänomen als hypnotische Anästhesie bezeichnet. (*1)
Schritte zum Erlernen der Schmerzabschaltung :
  • Sie pieksen vorsichtig mit einer Nadel auf die Haut des linken Armes und  spüren, wie es sich anfühlt. Dann legen Sie ein dickes Stück Stoff auf die Haut und  pieksen erneut. Dieses Mal werden Sie nicht das Stechen der Nadelspitze spüren,  sondern nur den Druck der Berührung. Jetzt haben Sie eine Vorstellung, wie es  sich anfühlen könnte, wenn der Schmerz abgeschaltet ist.
  • Sie gehen in die Selbsthypnose und geben sich die Suggestion:
    "Mein linker (rechter) Arm ist ganz kühl, taub, unempfindlich und schmerzfrei. Die  Durchblutung vermindert sich und alle Gefühle, Wahrnehmungen und  Empfindungen ziehen sich zurück. (Mehrfach wiederholen.) Nach der Suggestion  testen Sie mit einem spitzen Gegenstand die Wahrnehmung und vergleichen die  Empfindung mit einer anderen Stelle.
  • Nach dem Test sollten Sie die Schmerzunempfindlichkeit wieder aufheben.  Dazu geben Sie sich eine Suggestion mit etwa folgendem Inhalt:
    Der Arm ist wieder normal empfindlich und wird wieder gut durchblutet.
  • Dann gehen Sie erneut in die Selbsthypnose, geben sich die o. g. Suggestion  und ergänzen: "Jedes Mal wirkt die Schmerzabschaltung besser" (intensiver und  länger). Sie beenden erneut die Selbsthypnose, testen und stellen fest, in wieweit  sich die Unempfindlichkeit verstärkt hat.
    Um sich wirklich davon zu überzeugen und um sich in der Zukunft auch sicher zu  fühlen, wollen viele Übende die Haut auch einmal mit einer Nadel durchstechen.

    Diesen Test brauchen Sie - wenn überhaupt - nur einmal zu machen, dann wissen Sie endgültig,  dass es funktioniert und wie sich eine wirksame Schmerzabschaltung anfühlt. (Bitte auf Sterilität  achten.)
  • Sie wiederholen diese Übung solange, bis Sie in einer einzigen kurzen  Selbsthypnose den Schmerz vollständig abschalten können. Dann ist das Hauptziel  erreicht.
    Es gibt jedoch drei sinnvolle Erweiterungen, die zu lernen empfehle:
  • Schmerz aus- und wieder einschalten:
    Sie lernen, den Schmerz mit Hilfe einer Suggestion wieder einzuschalten: "Wenn  ich jetzt über den Arm streiche, ist der Arm wieder normal schmerzempfindlich".

    Dann können Sie in mehreren kurz aufeinander folgenden Selbsthypnosen den Schmerz  abschalten und anschließend wieder anschalten. Wenn Sie die tiefe Selbsthypnose beherrschen,  dann sollte jede dieser Hypnosen nur ca. 30 bis 60 Sekunden dauern.
  • Den Schmerz an einer beliebigen Stelle des Körpers abschalten:
    Sie geben sich dieselbe Suggestion wie zuvor, nur wenden Sie dieses Mal den  anderen Arm. Wenn das funktioniert, dann wählen Sie verschiedene weitere  Körperstellen (Bein, Bauch), bis Sie sicher wissen, dass Sie von nun an jeden  beliebigen Bereich Ihres Körpers schmerzfrei "schalten" können.
  • Schmerzunempfindlichkeit mittels Codewort (Keine Hypnose erforderlich):
    Sie geben sich in der Hypnose folgende Suggestion: "Wenn ich den Schmerz  abschalten will reicht es von nun an, dass ich auf den betreffenden Körperteil zeige  und sage "schmerzfrei"." (dreimal wiederholen).

    Wenn diese Suggestion verinnerlicht wurde, sind Sie von nun an in der Lage, jederzeit in  Sekundenschnelle den Schmerz in jedem beliebigen Körperteil abzuschalten.
Prinzipiell kann das Schmerzerleben in Hypnose in zwei Richtungen verändert  werden. Es kann eine Schmerzunempfindlichkeit hergestellt werden, aber auch  eine Schmerzüberempfindlichkeit, bei der selbst die Berührung mit einer Feder  einen Schmerzreiz auslöst. Die zweite Möglichkeit spielt in der Behandlung von  Schmerzpatienten keine Rolle und soll an dieser Stelle deshalb nur erwähnt werden.
In tiefer Hypnose lässt sich die Schmerzunempfindlichkeit sehr schnell herstellen.  Man kann als Signal dafür eine automatische Fingerbewegung verwenden. Wenn  dieses ideomotorische Signal erfolgt, ist die Schmerzfreiheit eingetreten, was man  mit dem Stich einer Kanüle objektivieren kann.
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Wenn die Fähigkeit der Schmerzabschaltung etabliert ist, wird sie suggestiv auf  den Patienten übertragen. Er ist dann in der Lage, die Schmerzwahrnehmung an  jedem beliebigen Ort des Körpers willentlich ein- und auch auszuschalten. Er selbst  kann das dann testen, z. B. am Unterarm.
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Hinweis: Der Erfolg der Schmerzabschaltung hängt von der Tiefe der Hypnose ab  sowie von der geistigen Einstellung. Zweifel und Skepsis können verhindern, dass  die Suggestionen vollständig vom UB angenommen werden.  Ihre Skepsis wird  aber verschwinden, wenn sie sich bewusst machen, dass schon tausende von  Frauen unter hypnotischer Analgsie ihre Kinder völlig schmerzfrei zur Welt gebracht  haben. Unter hypnotischer Anästhesie wurden alle nur denkbaren Operationen  unter völliger Schmerzfreiheit durchgeführt, wie Beinamputationen,  Herzoperationen, Lungenresektionen und bei vielen anderen schweren Eingriffen.  
Wichtiger Hinweis
Der Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers. Wenn Sie dieses Signal abschalten,  kann es passieren, dass Sie wichtige Hinweise auf eine Erkrankung ignorieren und  ärztliche Behandlung nicht oder zu spät in Anspruch nehmen.
Sinnvoll ist die Schmerzabschaltung z. B. bei "austherapierten" chronischen  Schmerzen und beim Krebsschmerz oder wenn Sie Schmerzen/Zahnschmerzen  haben und die Zeit bis zum Zahn/Arztbesuch überbrücken wollen. Im Zweifelsfall ist  es immer richtig, zuerst nach der Ursache des Schmerzes zu suchen.
(*1) (Wie Sie von der Narkose wissen, ist die Anästhesie mit einem Verlust des  Bewusstseins verbunden. Aus diesem Grund ist es korrekter, von einer  hypnotischen Analgesie zu sprechen.)
Hören Sie, welche Erfahrungen andere gemacht haben. (Zum Anhören bitte  auf den Text klicken und Lautsprecher einschalten):
Universitäts-Studie: Selbsthypnose lindert chronische Schmerzen
Wer die Selbsthypnose und vor allem die Schmerzabschaltung beherrscht, wird  sich fragen, wozu Studien nötig sind, um eine so objektive Wirkung der Hypnose  nachzuweisen. Ist es doch möglich, mit einer einzigen Hypnose zu demonstrieren,  dass man den Schmerz eines Menschen leicht vermindern bzw. ausschalten kann.  Auf der Homepage meiner Praxis finden Sie zahlreiche Belege dafür, dass  Hypnose in der therapeutischen Praxis sehr erfolgreich zur Schmerzbehandlung  eingesetzt werden kann. Aber es sind gerade  Studien, die zur Akzeptanz einer  Methode unter den Behandlern beitragen. Und die hier zitierte Studie bezieht sich  auf die Selbsthypnose.
In einer Studie am Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie an der Universität  Göttingen wurde nachgewiesen, dass Patienten mit chronischen Schmerzen ihre  Leiden durch Selbsthypnose lindern und damit auch den Bedarf an Schmerzmitteln  senken können. An der Studie nahmen 28 Schmerzpatienten teil, die unter  anderem an chronischen Rückenschmerzen, Migräne und Rheumaschmerzen litten.   
Die Patienten lernten unter Anleitung geschulter Therapeuten, sich bei auftretenden  Schmerzattacken mittels Selbsthypnose in einen Zustand tiefer Entspannung zu  versetzen. Dadurch verringerten sich die Schmerzen deutlich. Die Patienten  konnten dauerhaft auf 60 bis 75 Prozent ihrer Medikamentendosis verzichten. Eine  Nachuntersuchung nach drei Monaten zeigte, dass die regelmäßige Selbsthypnose  zu einer nachhaltigen Verbesserung ihres körperlichen und seelischen  Wohlbefindens führte. Depressive Symptome hatten sich deutlich verringert, und  die Patienten konnten soziale und berufliche Aktivitäten wieder aufnehmen. Die  Medikamentendosis wurden bei Analgetika um 60 Prozent, bei Antidepressiva um  63 Prozent und bei Opiaten sogar um 75 Prozent gesenkt.
13. Schnelle Heilung
Es ist bekannt, dass mittels Hypnose prinzipiell alle körperlichen Vorgänge  beeinflussbar sind. Beispiele dafür finden Sie u. a. auf meiner Seminarseite, wo  Teilnehmer Ihre Erfahrungen mitteilen. Man könnte beispielsweise in der Hypnose  dem Probanden eine kalte Münze mit der Suggestion auf den Arm legen, dass  diese glühend heiß ist. Wenn die Hypnose tief genug ist, wird diese kurze  Suggestion vom Unterbewusstsein angenommen und der Körper reagiert wie auf  eine reale Verbrennung, nämlich mit einer Brandblase. Ich selbst kenne diesen  Sachverhalt nur aus der Literatur, weil ich niemals einem Patienten willentlich  Schmerz zufügen würde. Aber der Sachverhalt bleibt weiter interessant im  Zusammenhang mit dem Thema der körperlichen Heilung. Wenn man eine  Brandblase durch Suggestion erzeugen kann, ist es dann nicht auch möglich, mit  Hilfe der Hypnose / Selbsthypnose die Folgen einer Verbrennung zu mindern?
Lesen Sie hier den Erfahrungsberichtes eines ehemaligen Seminarteilnehmes, der  schon sehr erfahren im Umgang mit der Selbsthypnose ist:
"Ich hatte mich beim Übergießen meiner Silvester-Ente (30. Dezember  2007) versehentlich am oberen Herdbratröhrenrand am rechten Unterarm  verbrannt. Dabei zog ich so ruckartig meine Hand mit der vollen Kelle voll  heißem kochendem Bratenfett vor Schreck zurück, dass mir die ganze Kelle  voll über meinen rechten Handrücken schwappte. Ich kühlte meine Hand ca. 5  Minuten mit kaltem Wasser und sprühte mir dann die Hand mit Panthenol -  Spray ein und ließ es gut 12 Minuten wirken.
Ich versetzte mich in Hypnose und klopfte die EFP - Punkte virtuell ab. Was  heißt, daß Ich mir vorstellte die Klopfpunkte abzuklopfen und formulierte  meinen Text entsprechend
Meine Formulierung:
Ich liebe und akzeptiere mich von ganzem Herzen, 
auch wenn meine rechte Hand verbrüht ist;
Verbrennung, Verbrennung, Verbrennung;
Wie schön ist es, wenn ich keine Verbrennung habe;
Verbrennung, Verbrennung, Verbrennung;
Dann nahm ich die Hypnose zurück und 
Formulierte:
Hitze weiche aus meinem Körper, weiche;
Die Hitze weicht aus meinem rechten Handrücken; 
Was nicht brennt tut nicht weh, was nicht weh tut gibt keine Blasen;
wo keine Blasen ist, kann sich keine Haut pellen;
wo sich keine Haut pellt gibt es keine Narben;
Heile meine Haut heile fein von der Wunde wird nichts übrig bleiben.
Ich wischte mir mit einem Zewa-Tuch strichartig das Spraygut von meinem  Handrücken in Richtung der Fingerspitzen weg und formulierte:
Mit jedem wegwischen entziehe ich der Hand die Hitze (solange bis  alles abgewischt war)
Was nicht brennt tut nicht weh;
was nicht weh tut gibt keine Blasen;
wo keine Blasen ist, kann sich keine Haut pellen;
wo sich keine Haut pellt gibt es keine Narben;
Heile meine Haut heile fein von der Wunde wird nichts übrig bleiben.
Als alles Spray von der Hand gewischt war, waren die Hand und die Finger  nur noch sehr rot und die rechte Hand war leicht geschwollen. Am nächsten  Tag war sie nur noch geschwollen und die Haut war etwas faltig. Am 1.Januar  (also am 2. Tag danach) war meine Hand wieder so wie immer, ohne eine  Blase oder ohne dass sich die Haut gepellt hätte! 
Persönliche Anmerkung: Obwohl ich weiß, dass die Hypnose einiges  vermag, war ich selber so erstaunt und positiv überrascht, dass selbst diese  größere Verbrennungsflächen ohne jede Blase oder Hautpellung geschweige  denn ohne Narbe mit Hilfe der Kombination von Hypnose und EFT  überstanden ist.
Klaus-Peter P., Rathenow"
Es gibt zahllose Beispiele, wie Menschen mittels Hypnose und  Selbsthypnose den Heilungsprozess auch bei schweren körperlichen  Erkrankungen positiv beeinflussen konnten. Allein diese Möglichkeit sollte  Grund genug sein, die Selbsthypnose zu erlernen. 
14. Krankheitsursachen aufdecken und heilen
Mit Hilfe der Selbsthypnose können Sie sich nicht nur Heilungssuggestionen  geben. Die Selbsthypnose ermöglicht noch viel mehr. Mit ihrer Hilfe können Sie  auch die Ursache von Beschwerden und Erkrankungen aufdecken und teilweise  auch bearbeiten.
Dies ist möglich, weil das Unterbewusstsein den emotionalen Hintergrund eines  Symptoms / Problems kennt. Es kann diesen verborgenen Hintergrund nicht nur  bewusst werden lassen, es kann bisweilen sogar zur Lösung des unbewussten  Konfliktes beitragen, ohne, dass wir uns dessen bewusst werden.
Zunächst also zum Aufdecken der unbewussten Krankheitsursachen
Wie Ihnen jeder Therapeut bestätigen wird ist oft schon das alleinige Aufdecken  der zuvor verborgenen Ursachen hilfreich u. auch heilsam. Selbst wenn das  Aufdecken der Ursachen nicht ausreicht, stellt es die wichtigste Voraussetzung für  das Bearbeiten dar. Ohne die Kenntnis der Ursache stochert man im Dunkeln –  und dass kann nicht nur lange dauern, sondern auch ergebnislos bleiben. Wie kann  also die Selbsthypnose dazu beitragen, die seelischen Ursachen von Symptomen,  Erkrankungen oder Problemen aufzudecken? Dazu gibt es prinzipiell zwei  bewährte Möglichkeiten.
A) Die Antwort taucht  während der Hypnose auf
Als Vorübung bringen Sie wiederholt einen Bilderstrom in Gang, in dem Sie sagen:  „Vor meinem inneren Auge entwickelt sich ein Bild. Ich sehe … (Hier wählen Sie  nacheinander verschiedene Gegenstände, Landschaften und später auch  abstrakte Begriffe wie „Glück“, Liebe“).
Wenn der Bilderstrom etabliert ist und sich leicht aufrufen lässt, geben Sie sich  folgende Suggestion:
„Vor meinem inneren Auge entwickelt sich ein Bild. Es zeigt mir die Ursache  meiner Kopfschmerzen / Traurigkeit / Übergewicht“. Nach dieser Suggestion  warten Sie ab, welche Bilder auftauchen. Unmittelbar nach Beendigung der  Selbsthypnose schreiben Sie sich diese Bilder auf.
B) Die Antwort taucht im Traum auf
Hierzu geben Sie sich unmittelbar vor dem Schlafengehen in der Hypnose folgende  posthypnotische Suggestion:
"Innerhalb der nächsten fünf Nächte träume ich einen Traum, der mir die Ursache  meiner Krankheit / meines Problems zeigt. Ich kann mich an diesen Traum  vollständig erinnern."

Wenn Ihnen keine Antwort im Traum erschienen ist, geben Sie sich am nächsten  Abend sich folgende Suggestion:
"Innerhalb der nächsten vier Nächte träume ich einen Traum, der mir die Ursache  meiner Krankheit / meines Problems zeigt. Ich kann mich an diesen Traum  vollständig erinnern."

Dann: "Innerhalb der nächsten drei Nächte träume ich einen Traum, der mir die  Ursache meiner Krankheit / meines Problems zeigt. Ich kann mich an diesen Traum  vollständig erinnern."

Es ist gut möglich, dass Sie noch vor der fünften Nacht einen Traum haben, der  Ihnen die Ursachen Ihrer Probleme vor Augen führt. Schreiben Sie sich diesen  Traum möglichst detailliert auf. Das geschieht am besten unmittelbar nach dem  Erwachen noch während Sie im Bett liegen. Papier und Stift sollten griffbereit auf  dem Nachtschrank liegen.
 
Wie kann Das Unterbewusstsein zur Lösung der unbewussten Konfliktes  angeregt werden und dies geschehen lassen, ohne, dass wir uns dessen  bewusst werden?
Heißt dass, das Unterbewusstsein kann ein Problem lösen, ohne dass ich mir  bewusst Gedanken mache und ohne, dass ich den Konflikt und dessen Lösung  kenne?
Die Antwort lautet JA! In der therapeutischen Praxis frage ich in manchen  (seltenen) Fällen das Unterbewusstsein des Patienten, ob es in Ordnung ist, dass  der Patient sich bewusst an alles erinnert. Normalerweise lautet die Antwort "ja"  (gegeben über automatische Fingersignale). Wenn sie einmal "nein" lautet, dann  gebe ich eine Amnesiesuggestion. Der Konflikt ist bearbeitet und gelöst und das  Unterbewusstsein hält es aus irgendwelchen Gründen für besser, ihn unbewusst zu  belassen. Es kann auch damit zu tun haben, dass die Veränderung zunächst  unbewusst bleiben soll, damit sie vom Bewusstsein nicht zerredet werden kann.
Das geschieht in der therapeutischen Praxis extrem selten, ist aber möglich. (Ich  selbst halte es in aller Regel für sinnvoll, dass der Patient den Hintergrund seiner  Symptome / Erkrankung erkennt, versteht und die Veränderung bewusst  nachvollziehen - integrieren - kann.).
Man kann seinem Unterbewusstsein also folgende Suggestion geben:
Der kreative Teil meines Unterbewusstseins (UB) findet automatisch neue  Lösungen für Probleme, die ursprünglich die Kopfschmerzen (Hier das Problem  benennen) ausgelöst haben. Falls das Problem durch einen inneren Konflikt  verursacht wurde ...oder als Entschuldigung, um ein anderes Verhalten zu  rechtfertigen ... beginnt der kreative Teil meines UB automatisch damit, neue  Lösungen umzusetzen, die hilfreich für mich sind ... während es gleichzeitig .........  (Hier die Problemlösung / Zielerreichung suggerieren). 
Falls das Problem durch eine Identifikation mit jemandem verursacht wurde, der  mir sehr nahe war und der auch Kopfschmerzen Problem hatte ... wird mein UB  automatisch tun, was auch immer erforderlich ist, diesen alten Imprint auszulöschen  ... und dieser Imprint der Identifizierung verschwindet vollständig ... ganz leicht ...  und ganz von selbst. 
Da das Vergeben ein wichtiger Teil der Heilungsarbeit ist, empfehle ich, folgende  Suggestion zu ergänzen:
Ich vergebe allen Menschen aus der Vergangenheit und der Gegenwart, denen  vergeben werden sollte. Ich vergebe und lassen los ...
Und ich vergebe mir selbst alle Fehler der Vergangenheit und ich lassen alle  Schuldgefühle los ... 
Ich lasse jedwedes Bedürfnis los, das Problem (Kopfschmerz) aufrechtzuerhalten. 
Ich fasse noch einmal zusammen. Mit Hilfe der Selbsthypnose ist es möglich, bei  einer Reihe von Problemen, Symptomen oder Erkrankungen die unbewussten  Ursachen aufzudecken und zu bearbeiten. Beachten Sie jedoch bitte, dass bei  wirklich tief sitzenden Ursachen der Weg zum Therapeuten unumgänglich ist.
15. Selbsthypnose mit offenen Augen
Ist es möglich, sich selbst in einen tiefen Zustand der Selbsthypnose zu versetzen,  die Augen zu öffnen und dann in Hypnose verschiedene Dinge zu tun? Die Antwort  lautet "ja". 
In diesem Selbsthypnosezustand sind Sie vollkommen "funktionstüchtig", vielleicht  mit der Ausnahme, dass Ihre Reflexe etwas verlangsamt sein können. (In diesem  Zustand der Selbsthypnose sollten Sie dementsprechend keine schweren oder  elektrischen Geräte bedienen oder Aktivitäten unternehmen, die geistige Wachheit  oder schnelle Reflexe erfordern, z. B. Auto fahren.)
Dies ist jedoch ein optimaler Zustand zum Lernen, da die aufgenommenen  Informationen auf einem tiefen Level abgespeichert werden. 
Das Lernen der Selbsthypnose mit offenen Augen erfolgt am einfachsten in einer  Sitzung zum Erlernen der Selbsthypnose mit einem erfahrenen Therapeuten. Sie  können sich jedoch auch selbst die entsprechenden Suggestionen geben, die sich  im Verlauf der nächsten Wochen etablieren werden:
"Wenn ich in Hypnose die Augen öffne wird die Hypnose noch tiefer. Mein  Unterbewusstsein (UB) ist weit geöffnet. Alle Suggestionen, die ich (mir vor)lese,  schreiben sich tief in meinem UB ein und werden genau so eintreten. (Oder alles  was ich lese und lerne prägt sich tief in meinem Langzeitgedächtnis ein.)
Hören Sie, welche Erfahrungen andere gemacht haben. (Zum Anhören bitte  auf den Text klicken und den Lautsprecher einschalten):
16. Literatur Selbsthypnose
Eine umfangreiche Literaturübersicht über die Hypnose und die Selbsthypnose  finden Sie auf der Homepage meiner Praxis im Kapitel "Hypnose > Literatur  Hypnose".
Da es oft sehr mühsam sein kann, die Selbsthypnose zu erlernen, beabsichtige ich,  in der Zukunft ein Selbsthypnosetrainingsprogramm zur Verfügung stellen, dass  das Erlernen dieser Methode erleichtert. Eine weitere Möglichkeit, die  Selbsthypnose effektiv zu erlernen ist die Teilnahme an einem  Selbsthypnoseseminar.
Ob Sie die Selbsthypnose erlernen wollen oder ob Sie sie schon beherrschen und  Ihre Ergebnisse verbessern wollen, ich empfehle Ihnen, sich für eine längere Zeit  bezüglich der Hypnose weiterzubilden. Kaufen Sie sich mindestens ein gutes  Selbsthypnosebuch, z. B. das von Leslie LeCron. 
Siehe auch
17. Risiken der Selbsthypnose
Kann so eine wunderbare Methode wie die Selbsthypnose auch gefährlich sein?
Die Gefahr der Selbsthypnose liegt in ihrer Wirksamkeit, genauer gesagt, darin,  dass sowohl positive als auch nachteilige Suggestionen und Vorstellungen  verinnerlicht werden können. Neben "negativen" Suggestionen gibt es auch  Suggestionen, die an sich unschädlich sind, die aber nachteilige Folgen haben  können. Ein Beispiel wäre die Schmerzabschaltung, ohne dass organische  Ursachen ausgeschlossen wurden. 
Was sollten Sie also tun, um negative Suggestionen (verbal oder als Vorstellung)  oder nachteilige Konsequenzen von positiven Suggestionen zu vermeiden:
Während der Selbsthypnose befinden Sie sich in einem hoch suggestiblen  Zustand. Vermeiden Sie so weit wie möglich die Gefahr, sich unüberlegte  Suggestionen zu geben. Überlegen Sie sich die Konsequenzen für jede  Suggestion genau. Wie wird es sein, wenn sich diese Suggestion vollständig  realisiert? Ist das auch wirklich das, was Sie wollen? Wenn nicht, formulieren Sie  Ihre Suggestionen um, bis sie genau Ihren Vorstellungen entsprechen.
Suggestionen sollten also sehr sorgfältig überlegt und formuliert werden. Lesen Sie  auf jeden Fall ein – oder besser – mehrere Selbsthypnose- Bücher. Im Zweifelsfalle  sollten Sie erneut nachlesen oder einen Hypnosetherapeuten zu Rate ziehen.
Prinzipiell sollten Sie Ihre Suggestionen aufsagen können, ohne nachdenken zu  müssen. Wenn Sie während der Hypnose nach Formulierungen suchen, kann es  leicht sein, dass sich negative oder unvorteilhafte Suggestionen oder auch  negatives Denken oder negative Vorstellungen einschleichen, insbesondere, wenn  Sie zu negativem Denken neigen. Um das zu vermeiden, lernen Sie Ihre  Suggestionen auswendig oder sprechen längere Suggestionen ein Band. Das  Band können Sie sich dann anhören, während Sie in Selbsthypnose sind.
Es gibt jedoch noch eine weitere Schutzmaßnahme, die die Hypnose selbst bietet.  Geben Sie sich einfach folgende Sicherheitssuggestion: "Von nun an werden nur  noch die Suggestionen ausgeführt, die für mich vorteilhaft sind." 
Ich empfehle Ihnen, beides zu tun, sich alle Suggestionen gut zu überlegen und sich  die Sicherheitssuggestion zu geben.
Die zuvor genannte Vorsichtsmaßnahme ist jedoch nach wie vor sinnvoll und  deshalb habe ich sie auch an erster Stelle genannt. 
18. Kontakt und Impressum
E-Mail: Info(at)Hypnose-Doktor(Punkt)de 
Hinweis: Bitte "(at)" in der Email-Adresse bitte ersetzen durch "@" und "(Punkt)" ersetzen  durch "."
Beispiel: aus info(at)webseite(Punkt)de wird info@webseite.de.
Anschrift:
Hypnosepraxis
Dipl.-Psych. Dr. Norbert Preetz
Tränsberg 21 - 23, D-39104 Magdeburg
Tel. 0391/5430132 
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