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Selbsthypnose, der Weg zu Gesundheit und Glück
Möchten Sie Ihr Selbstbewusstsein verbessern, fröhlicher und glückliche werden?
Möchten Sie gesünder werden und leistungsfähiger? Möchten Sie Ihre Ziele viel
leichter erreichen als Sie es bisher für möglich gehalten haben?
Wenn Sie eines dieser Themen interessiert, dann haben Sie gefunden, wonach
Sie suchen.
Sie ist wahrscheinlich das größte Geschenk, das Sie sich selbst machen können,
denn sie ist eine der nützlichsten und wirksamsten Selbsthilfemethoden die es gibt.
Selbsthypnose ist aus meiner Sicht fast unbezahlbar, denn mit ihrer Hilfe können
Sie nicht nur Beschwerden und Probleme überwinden, sondern auch in allen
anderen Bereichen des Lebens positive Veränderungen erreichen. Denn das
Unterbewusstsein ist wie ein Geist in der Flasche, der entweder autonom arbeitet
oder das macht, was Sie ihm sagen. Mit Hilfe der Selbsthypnose lernen Sie,
diesen "Flaschengeist" in Ihren Dienst zu stellen.
Mit Hilfe von Hypnose und Selbsthypnose ist es möglich, schneller
Schmerzlinderung, Schlaf, Ruhe, Angstfreiheit zu erzielen als mit Hilfe von
Medikamenten erreichbar wäre.
Selbsthypnose ist nicht nur eine hervorragende Methode zur Selbsthilfe, sie ist
auch ein bewährtes Mittel, die Wirksamkeit einer Hypnosetherapie noch weiter zu
erhöhen, da das Erreichte eigenständig vertieft und gefestigt werden kann. Die
Selbsthypnose dient dabei nicht nur dem Ziel, die Behandlungsdauer zu verkürzen.
Sie ist vielmehr auch Ausdruck des Bestrebens, dem Patienten zu immer mehr
Kompetenz zu verhelfen, so dass er immer weniger auf einen Therapeuten
angewiesen ist.
Bewährt ist die Selbsthypnose z. B. für die Etablierung (Neu- "Programmierung" )
positiver Gedanken, Gefühle, Vorstellungsbilder, Glaubenssätze, Verhaltensmuster
in Ihrem Unterbewusstsein. Negative Gedanken, Gefühle, Verhaltensweise und
Gewohnheiten können durch positive ersetzt werden. Die bekanntesten Beispiele
hierfür sind die Raucherentwöhnung und die Gewichtsreduktion.
Diese Seite ist für Sie bestimmt, wenn Sie die Selbsthypnose erlernen wollen oder
wenn Sie Selbsthypnose beherrschen und den Nutzen vervielfachen wollen.
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Was kann mit Selbsthypnose erreicht werden?
Am häufigsten wird die Selbsthypnose zum Erreichen folgender Ziele angewandt:
Raucherentwöhnung, Abnehmen, Steigern des Selbstbewusstseins, Überwinden
von Ängsten (Flugangst, Prüfungsängste), Leistungssteigerung in Studium und
Beruf, Stressabbau und Entspannung, Überwindung von Schlafstörungen, sexuellen
Problemen u.v.m.
Sie fragen sich, ob Selbsthypnose und Suggestion überhaupt wirken können?
Dann habe ich eine Frage für Sie: Würden Sie sich jeden Morgen vor den Spiegel
stellen, sich in die Augen schauen und sich sagen "Ich habe Krebs, ich habe Krebs,
ich habe Krebs"? Oder ich bin ein schlechter Mensch, ich verdiene, dass es mir
schlecht geht und es geht mir jeden Tag in jeder Hinsicht immer schlechter"?
Wenn Ihre Antwort "nein" lautet (wovon ich ausgehe), dann überlegen Sie einmal,
warum Sie "nein" geantwortet haben. Nämlich weil Sie wissen oder spüren, dass
Affirmationen wirksam sind.
Nun sei die zweite Frage erlaubt? Warum stellen Sie sich dann nicht jeden Morgen
vor den Spiegel und sagen sich positive Affirmationen?
Eine mögliche Antwort von Ihnen könnte lauten: Affirmationen wirken, aber es ist so
mühselig, bis sie zu wirken beginnen. Und damit haben Sie sicherlich Recht, aber
es gibt eine gute Nachricht für Sie:
Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass positive Affirmationen in der Lage sind, jeden
Bereich des Lebens positiv zu beeinflussen und auch Heilung anzuregen. Ein
Problem dabei ist, dass die Suggestionen sehr sehr häufig aufgesagt werden
müssen, bis sie erste Wirkungen zeigen. Wenn die Suggestionen dann auch noch
einer eigenen Überzeugung widersprechen (ich schaffe das nie), dann werden sie
vermutlich nie ihre Wirkung entfalten.
Und genau hier kommt die Selbsthypnose ins Spiel, denn mit ihrer Hilfe erhöhen
Sie die Kraft Ihrer Affirmationen (nun "Suggestionen" genannt) auf das 25 bis
200fache. Das hat zur Folge, dass Suggestionen nicht nur sehr viel schneller
verinnerlicht werden, sondern auch dass die Wahrscheinlichkeit, eine
wünschenswerte Suggestion zu akzeptieren, sehr viel höher ist, denn Ihr
Unterbewusstsein akzeptiert auch Suggestionen, die vom Bewusstsein in Frage
gestellt oder als “unrealistisch” abgelehnt werden.
Weil es so wichtig ist, wiederhole ich es noch einmal: Mit Hilfe der Hypnose können
Sie Dinge erreichen, die sie nicht für möglich halten und sie erreichen Ihre Ziele
wesentlich schneller!
Ein weiterer Vorzug der Selbsthypnose ist, dass man mit ihrer Hilfe körperliche
Prozesse beeinflussen kann, die ohne Selbsthypnose (oder jahrzehntelange
Yogaerfahrung) nicht beeinflussbar sind. Wenn Sie die Selbsthypnose regelmäßig
anwenden, werden alle Suggestionen ausgeführt, die im Bereich des biologisch
Möglichen sind. Was möglich ist, ist VIEL mehr, als Sie sich vorstellen können. Sie
können beispielsweise lernen auf ein kurzes Kommando hin Schmerzen oder
Stress abzuschalten, sich vollständig zu konzentrieren, oder auch eine
“vergessene” Fremdsprache wieder zu aktivieren. Es gibt keinen Bereich in Ihrem
Leben, den Sie mit Hilfe der Selbsthypnose nicht positiv beeinflussen könnten.
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Die meisten Menschen versuchen, die Selbsthypnose selbständig mit Hilfe von
Büchern oder CDs zu erlernen. Dies ist der preiswerteste Weg, er gleichzeitig auch
der mühsamste Weg, der lange dauert und oft nicht zu dem gewünschten Erfolg
führt. Selbst wenn Sie die Selbsthypnose erlernt haben sollten, benötigen Sie eine
relativ lange Zeit, um überhaupt in den Zustand der Hypnose zu kommen. Die
Selbsthypnose wird damit sehr zeitaufwendig und lässt sich oft nicht in den Alltag
integrieren.
Falls Sie sich eintschieden haben, die Selbsthypnose im Alleingang zu lernen,
müssen Sie wirklich davon überzeugt sein, dass es auch funktioniert, sonst ist die
Gefahr groß, dass Sie das Selbsthypnosetraining beenden, bevor Sie die ersten
Erfolge erzielt haben. Dies kann dazu führen, dass Sie fälschlicherweise zu der
Überzeugung gelangen, Sie wären generell für Hypnose und Selbsthypnose
ungeeignet.
Am einfachsten und schnellsten erlernen sie die Selbsthypnose bei einem
erfahrenen Hypnosetherapeuten oder in einem Selbsthypnoseseminar. So sparen
Sie sich viele Monate des Übens und wahrscheinlich auch viel Frustration.
Der Vorteil des Erlernens der Selbsthypnose bei einem Therapeuten besteht darin,
dass dieser sehr individuell auf Sie eingehen kann. Der Vorteil eines Seminars
besteht darin, dass Sie ausführlicher auf die Selbsthypnose vorbereitet werden und
dass Ihre Zweifel durch überzeugende Erfahrungen zerstreut werden, was sich
positiv auf Ihre Möglichkeiten auswirkt, die Selbsthypnose zu erlernen. Sie erhalten
auch viel mehr Hintergrundinformationen und Anregungen zur Anwendung der
Selbsthypnose. Der Vorteil einer Gruppe besteht auch darin, dass viel mehr
Fragen gestellt und auch beantwortet werden.
Mit einem erfahrenen Therapeuten - sei es in einer Einzelsitzung oder in einem
Seminar - ist es wie mit einem erfahrenen Lotsen in einem fremden Hafen. Er hilft
Ihnen, Klippen zu umschiffen und Probleme zu umgehen, von denen Sie noch nicht
einmal eine Ahnung haben, dass es sie gibt. Viele Menschen, die die
Selbsthypnose in einer Sitzung oder in einem Seminar erlernt haben, können sich
gar nicht vorstellen, dass dies überhaupt schwierig sein
könnte.
Hören Sie, welche Erfahrungen andere gemacht haben. (Zum Anhören bitte
auf den Text klicken und Lautsprecher einschalten):
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Wenn Sie die Hypnose mit Hilfe einer klassischen Technik durchführen, werden Sie
in aller Regel eine mehr oder weniger lange Zeit benötigen, um überhaupt in eine
Trance zu kommen. In der heutigen Zeit ist allein dieser Zeitfaktor ein Grund, warum
die Selbsthypnose so selten angewandt wird. Über diese Techniken möchte ich
hier jedoch nicht sprechen, da es viel schnellere und wirksamere Methoden gibt,
die Selbsthypnose zu erlernen und anzuwenden. Wie bereits gesagt, ist die mit
Abstand leichteste und zuverlässigste Methode das Erlernen der Selbsthypnose
bei einem erfahrenen Hypnosetherapeuten in einer Sitzung oder in einem Seminar.
Eine fortgeschrittene Form der Selbsthypnose ist die, die durch ein Schlüsselwort
ausgelöst wird. Mit Hilfe des Schlüsselwortes können Sie die Selbsthypnose in
Sekunden auslösen und testen und innerhalb von 30 - 60 Sekunden eine kurze,
aber wirkungsvolle Selbsthypnose durchführen. (Viele klassische
Selbsthypnosetechniken benötigen 5 - 15 Minuten, um überhaupt erst einmal eine
Trance herzustellen. Und dann hat man sich noch nicht einmal davon überzeugt,
dass die Hypnose auch wirklich wirksam ist.)
Wenn Sie die Selbsthypnose in einer Einzelsitzung bei mir gelernt haben,
verwenden Sie einfach Ihr Codewort und Sie sind in Sekunden in einer tiefen und
wirksamen Selbsthypnose. Aufgrund eines Tests wissen Sie mit Bestimmtheit,
dass die Selbsthypnose auch tatsächlich wirkt und dass das Unterbewusstsein
nach Nennung Ihres Codewortes Ihre Suggestionen auch wirklich annimmt. Sie
haben auch die Erfahrung gemacht, dass Ihre Zielsuggestionen vom
Unterbewusstsein umgesetzt werden, d. h., Sie haben schon einige
Erfolgserlebnisse mit der Selbsthypnose gehabt. Auch wenn Sie die
Selbsthypnose in einem Selbsthypnose-Seminar gelernt haben, beherrschen Sie
mit einer guten Wahrscheinlichkeit bereits am Ende des Seminars die
Hypnoseeinleitung mittels Codewort. Wenn Sie das Codewort noch nicht benutzen,
verwenden Sie einfach die erlernte Methode zur Einleitung der Selbsthypnose und
in wenigen Minuten sind sie in einer wirksamen Hypnose. Innerhalb relativ kurzer
Zeit sollten Sie in der Lage sein, in einer halben Minute bis Minute eine hinreichend
tiefe Trance zu erreichen, in der Ihre Suggestionen wirksam sind.
Durch die Selbsthypnose erhöhen Sie die Kraft von Suggestionen auf das 25- bis
200fache.
Das hat zur Folge, dass Suggestionen nicht nur sehr viel schneller verinnerlicht
werden, sondern auch dass die Wahrscheinlichkeit, eine wünschenswerte
Suggestion zu akzeptieren sehr viel höher ist, denn Ihr Unterbewusstsein akzeptiert
Suggestionen, die normalerweise vom Bewusstsein in Frage gestellt oder als
“unrealistisch” abgelehnt würden.
Nun noch ein kleines Beispiel, dass verdeutlicht, wie effektiv die Selbsthypnose
sein kann. Nehmen wir an, Sie beherrschen das Schlüsselwort zur
Hypnoseeinleitung. Nach ca. fünf Sekunden sind Sie in der Hypnose und geben
sich 30 Sekunden lang Ihre Zielsuggestion. Dann beenden Sie die Hypnose, was
ebenfalls wieder fünf Sekunden dauert. Wenn nun die Wirkung der Suggestionen
25 bis 200 Mal stärker ist als im Wachzustand, haben Sie in einer dreiviertel
Minute Selbsthypnose denselben Erfolg als wenn Sie sich eine halbe Stunde bis
eineinhalb Stunden Ihre Suggestion vor sich hergesagt hätten. Und es werden
Suggestionen vom Unterbewusstsein angenommen, die ohne Hypnose einfach
vom Unterbewusstsein zurückgewiesen worden wären.
Falls Sie neugierig geworden sind, ob und wie Sie das Schlüsselwort zur
Hypnoseeinleitung selbst etablieren können, die Antwort finden Sie im Kapitel
"Verankerung eines Schlüsselwortes
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Woher wissen Sie aber nun, dass Sie nach dem Codewort oder nach der
Hypnoseeinleitung in einem Zustand der Hypnose sind? Vorab sei an dieser Stelle
erwähnt, dass Sie EIGENTLICH keinen Test benötigen. Wenn Sie die
Selbsthypnose bei einem Fachmann gelernt haben, können Sie mit hoher
Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass sie funktioniert. Sie müssten sie einfach
in dem Glauben anwenden, dass früher oder später das gewünschte Ergebnis
eintritt. Dann wird es wahrscheinlich auch geschehen.
Nun sind wir westlichen Menschen aber so gestrickt, dass wir immer alles
hinterfragen. Wir wollen einen Beweis. Wenn wir den Beweis haben, dass die
Hypnose funktioniert, wenden wir sie auch an, ohne zu zweifeln. Wenn wir ihn nicht
haben, bewirkt der Zweifel, dass die Suggestionen viel weniger wirken.
Auch wenn ein Test nicht erforderlich ist (in den klassischen
Hypnosetrainingsprogrammen ist auch keiner vorgesehen), ich gebe JEDEM, der
bei mir persönlich die Selbsthypnose gelernt hat einen Test mit, mit dem er sich
davon ÜBERZEUGEN kann, dass die Hypnose wirkt und dass die Suggestionen
auch vom Unterbewusstsein angenommen werden. Viele meiner
Seminarteilnehmer beherrschen bereits unmittelbar nach dem Seminar das
Codewort und den Test. Das damit verbundene Vertrauen in die Wirksamkeit wirkt
die Hypnose steigert deren Wirksamkeit. Die Erfahrung zeigt auch, dass man mit
dem Bewusstsein, Erfolg zu haben, die Hypnose häufiger und regelmäßiger
anwendet wird, was zusätzlich den Erfolg verstärkt.
Ich fasse noch einmal zusammen: der Test ist für den Erfolg der Selbsthypnose
nicht erforderlich, aber er hilft, den kritischen Verstand zu beruhigen und gibt mehr
Sicherheit.
Nun werden Sie sicherlich fragen, um was für einen Test handelt es sich denn?
Ganz einfach, Sie geben sich in der Hypnose eine Suggestion, bei der Sie
zweifelsfrei feststellen können, ob sie auch ausgeführt wurde. Ich verwende sehr
gern die Suggestion "Meine Augen sind fest geschlossen, ich kann sie nicht öffnen,
auch wenn ich es versuche". Wenn Sie nach dieser Suggestion bemerken, dass
Sie Ihre Augen wirklich nicht öffnen können, wissen Sie, dass Ihr Unterbewusstsein
Ihre Suggestionen annimmt. Und es wird auch Ihre Zielsuggestionen annehmen.
Manche meiner Patienten führe ich in eine so tiefe Hypnose, dass sie nicht in der
Lage sind, sich zu bewegen, weil jegliche Aktivität der Willkürmuskulatur im
wahrsten Sinne des Wortes abgeschaltet ist.
Dieser Zustand wird dann mittels Codewort verankert, so dass der Patient von nun
an in der Lage ist, in Sekunden eine Hypnose auszulösen, in der er sich bewegen
kann (erstes Codewort) oder in eine Hypnose, in der er sich nicht mehr bewegen
kann (zweites Codewort). Wie Sie sich leicht vorstellen können handelt es sich hier
um eine Hypnosetiefe, in der der Körper VÖLLIG entspannt ist und in der jeder
Stress aufhört zu existieren. Und es dauert nur ein Codewort lang, um in diesen
Zustand zu kommen. Hier ist der Test besonders einfach. Sie versuchen einfach
einen Arm zu heben und stellen fest, dass Sie es nicht können. Dieser Test dauert
nur 1 - 3 Sekunden. (An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich hierbei um eine
sehr sehr tiefe Hypnose handelt, die für den Erfolg einer Selbsthypnose nicht
erforderlich ist.)
Sobald sie die Erfahrung tief verinnerlicht haben, dass die Hypnose verlässlich
funktioniert und Sie keine Bestätigung mehr benötigen, lassen Sie den Test einfach
weg. Sie gehen dann mit Ihrem Schlüsselwort in die Selbsthypnose, geben sich die
Suggestionen und beenden dann die Selbsthypnose.
Wie bereits erwähnt können viele Menschen mit Hilfe dieser Methode eine
hochwirksame Selbsthypnose - einschließlich des Testes - innerhalb von 30 - 60
Sekunden (!) durchführen. Aus diesem Grunde nenne ich diese Selbsthypnose
auch "Blitz- Selbsthypnose"
Nachdem die Selbsthypnose eingeleitet wurde (und Sie in der ersten Zeit die
Wirksamkeit der Hypnose getestet haben), geben Sie sich Ihre Zielsuggestionen,
z. B. Suggestionen zur Zielerreichung zur Gesundung oder zur positiven
Beeinflussung aller Körpervorgänge geben (z. B. Schmerzabschalten).
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Hinweise zur Formulierung von Suggestionen
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Beginnen Sie mit dem Wort „Ich“. ("
Ich bin vollkommen ruhig und gelassen.")
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Sprechen Sie in der Gegenwart. ("Ich
bin vollkommen ruhig und gelassen.").
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Formulieren Sie positiv: ("Ich
bin vollkommen ruhig und gelassen." und nicht
"ich bin nicht hektisch und getrieben.").
Allgemeine Regel: wenn möglich Negationen (nicht, kein etc.) und die Symptome
(Schmerz, Übelkeit) vermeiden. Benennen Sie einfach das, was Sie erreichen
wollen.
Das Unterbewusstsein „denkt“ in Bildern und ignoriert bisweilen das Wort „nicht“.
Anstelle von „Ich bekomme keine Angst, wenn ich einen Hund sehe“ suggerieren
Sie sich:
"Wenn ich einen Hund sehe, bleibe ich ganz ruhig, gelassen und entspannt.
Hunde sind ganz gleichgültig."
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Möglichst kurz, nur das Wesentliche.("Ich schaffe es!").
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Wenn es passt, verwenden Sie Reime.
Bestehen Suggestionen nur aus Wörtern?
Ihr Unterbewusstsein denkt in Bildern. Wenn Sie Ihr Unterbewusstsein
programmieren wollen, verwenden Sie möglichst Wörter, Vorstellungen und
Gefühle. Dadurch verstärken Sie die Programmierungskraft deutlich. Weil es so
wichtig ist, wiederhole ich noch einmal: Wann immer möglich, verwenden sie
sowohl verbal Suggestionen (die Formulierungen) sowie auch nonverbale
Suggestionen, mentale Filme, in denen Sie sinnlich erleben, dass Sie Ihr Ziel
bereits erreicht haben, es also sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken. Benutzen
Sie so viele Sinne wie möglich. Stellen Sie sich alles so lebhaft vor wie möglich.
Als Faustregel können Sie aber verwenden: Sagen Sie Ihre Suggestion, sehen Sie
den Erfolg und fühlen Sie ihn. Dadurch wird die Kraft Ihrer Suggestionen noch
einmal deutlich verstärkt.
Soll ich mir nur das Ergebnis suggerieren?
Ihre Suggestionen sollen den Zielzustand im Unterbewusstsein verankern. Deshalb
formulieren Sie Ihre Suggestionen so, als ob das Ziel bereits eingetreten wäre.
Zusätzlich ist es jedoch häufig hilfreich, das Bedürfnis für das zu verändernde
Verhalten zu vermindern.
Für einen Raucher wäre beispielsweise die Suggestion hilfreich: „Rauchen ist ganz
gleichgültig.
Verstärken Sie die Programmierung Ihres Geistes mit Hilfe von Emotionen
Pawlow demonstrierte, dass in manchen Fällen ein konditionierter Reflex durch nur
einen einzigen Input programmiert werden konnte; nämlich, wenn die Situation mit
starken Emotionen verbunden war. Pawlow demonstrierte das am Beispiel
negativer Emotionen, aber heute weiß man, dass positive Emotionen das
Programmieren auch sehr stark unterstützen können.
Emotionen können das Programmieren des UB enorm beschleunigen, weil sie das
UB aufnahmefähiger für Konditionierungen bzw. Suggestionen machen.
Normalerweise sind viele Imprints nötig, damit ein Reflex konditioniert wird. Wenn
die betreffende Situation jedoch emotional sehr stark geladen ist, kann ein einziges
Zusammentreffen des angeboren auslösenden Reizes mit dem ursprünglich nicht
auslösenden Reiz ausreichen, um den letztgenannten zu einem auslösenden Reiz
zu machen.
Wie können Sie dieses Wissen für Ihre tägliche Selbsthypnose nutzen?
2 Techniken:
A) Verbinden Sie Ihre Ziele mit einer Emotionalen Motivation
B) Projizieren Sie diese positiven Gefühlen in die Zukunft
Beispiel: Mehr Geld, um die Rechnungen bezahlen zu können ist eine praktische
Motivation. Wenn Sie aber die Anerkennung Ihrer Mitmenschen wollen oder wenn
Sie es denen beweisen wollen, die Sie immer unterschätzt haben, dann ist das
eine emotionale Motivation. à Prüfen Sie, ob Ihr Ziel emotional motiviert ist oder
nicht, und wenn nicht, dann verbinden Sie es mit einer emotionalen Motivation.
Nehmen wir einmal an, Sie wollen sich darauf programmieren, erfolgreicher zu
sein. Erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie Erfolg hatten. Und JEDER
Mensch hatte schon einmal Erfolg, und sei es in den Bereichen Loyalität oder
Zuverlässigkeit. Ein bescheidener Erfolg reicht aus.
Alles, was Sie jetzt noch tun müssen ist, das damit verbundene Gefühl wachzurufen
und in die Situation zu projizieren, die Sie sich im Zusammenhang mit Ihrer
Suggestion vorstellen.
Fühlen Sie also das Gefühl Ihres Erfolges, während Sie sich vorstellen, Ihr Ziel
erreicht zu haben. Das wird den Erfolg Ihrer Suggestionen verstärken.
Wenn Sie am Anfang das gewünschte Gefühl noch nicht willentlich wachrufen
können, gehen Sie in Ihrer Vorstellung noch einmal in die „alte“ Situation, um das
Gefühl zu aktivieren und dann übertragen Sie das Gefühl auf die zukünftige
übertragen!
Hinweis: Es reicht ein „kleiner“ Erfolg aus. Sie benötigen lediglich ein emotionales
Modell, das Sie in die Zukunft projizieren können.
Visualisation
Studien haben gezeigt, dass das Gehirn Imagination nicht von Realität
unterscheiden kann. Das Imaginieren verschiedener realer Situationen löste in den
Testsituationen dieselben Gehirnwellen aus wie das reale Erleben.
Mit anderen Worten: Durch das Imaginieren können wir uns eine eigene, neue und
positivere Realität erschaffen. Das ist der Grund, warum Visualisation so kraftvoll
ist für die Programmierung unseres Geistes. Besonders kraftvoll sind die
Vorstellungen in der Hypnose, weil das Unterbewusstsein besonders
aufnahmefähig ist. Verbinden Sie Ihre Suggestionen also mit Gefühlen und mit
Bildern, um sie besonders kraftvoll zu machen.
Selbsterhaltende Suggestionen
Wie wäre es, wenn Sie Ihr Unterbewusstsein darauf programmieren könnten, sich
selbst die Suggestionen zu geben? Klingt phantastisch? Ist es auch. Geben Sie
sich einfach folgende selbst erhaltende Suggestion:
"Meine Suggestionen wiederholen sich jede Nacht drei Mal während meines
Schlafes unbemerkt von meinem Tagesbewusstsein und bleiben dadurch für immer
wirksam".
Wie lange sollten Sie eine Suggestion verwenden?
Gegenfrage: Wenn Sie irgendwann einmal in Ihrer Kindheit die Suggestion
akzeptiert haben, dass Sie nicht viel wert sind und dass Ihre Bedürfnisse nicht
wichtig sind, müssen Sie dann diese Suggestion ein Leben lang wiederholen,
damit sie wirksam bleibt? Natürlich nicht. An diesem Beispiel können wir erkennen:
Sobald Ihre Suggestion zur Realität, zu einem Teil Ihres Lebens geworden ist,
müssen Sie sie nicht mehr verwenden. Sie können sie durch eine neue Suggestion
ersetzen.
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Um die Selbsthypnose zu beenden, verwenden Sie einfach das in der Sitzung eins
konditionierte Schlüsselwort bzw. verwenden die erlernte Methode wie z. B. das
Zählen von eins bis fünf.
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Verankerung und Vertiefung der Hypnose
In den ersten Wochen geben Sie sich unmittelbar vor dem Beenden der
Selbsthypnose die Vertiefungs- Suggestionen "Ich gehe immer schneller und tiefer
in die Hypnose, immer schneller und tiefer, immer schneller und tiefer." Wenn sie
das einige Male getan haben, reicht es, nur noch zu suggerieren: "Immer schneller
und tiefer, schneller und tiefer, schneller und tiefer." Diese Suggestion dient dazu,
die Selbsthypnose tief und dauerhaft in Ihrem Unterbewusstsein zu verankern und
sie immer weiter zu automatisieren.
Nach drei bis vier Wochen brauchen Sie sich diese Suggestion nicht mehr zu
geben, da die Selbsthypnose dann tief verankert und automatisiert ist. Nun können
Sie also jederzeit in Sekunden in die Selbsthypnose gehen, sich ihre Suggestionen
geben und die Hypnose dann beenden. Vertiefungssuggestionen sind dann nicht
mehr erforderlich. Sie werden aber wahrscheinlich bemerken, dass sich die
Hypnose über die Zeit trotzdem weiter vertieft.
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Um maximale Erfolge mit Hilfe der Selbsthypnose zu erreichen, empfehle ich,
beide der nachfolgend beschriebenen Selbsthypnosemethoden parallel
anzuwenden.
Mantra-Technik
Jede Selbsthypnose trainiert den “Selbsthypnose- Muskel”. Deshalb ist es eine
gute Idee, kurz zu üben, aber dafür öfter. Üben Sie die Selbsthypnose täglich zwei-
bis dreimal für 10 Minuten. Ich empfehle dabei folgendes Vorgehen: Sie gehen in
Selbsthypnose, geben sich die Suggestionen und beenden die Hypnose. Dann
gehen Sie sofort wieder in die Selbsthypnose, geben sich die Suggestionen erneut
und beenden wieder. (Am meisten Sinn macht diese Blitz-Selbsthypnose, wenn
Sie die Hypnose mittels Schlüsselwort einleiten oder wenn Sie sie in kurzer Zeit
erreichen. Da die Hypnose mit der Zeit immer schneller funktioniert, können Sie in
10 Minuten bald 10 bis 20 hochwirksame Selbsthypnosen durchführen.
In jeder Selbsthypnose geben Sie sich die Suggestion dreimal. Es ist wie ein
mentales Mantra, dass Sie mit tiefer Überzeugung häufig wiederholen. Wenn Sie in
10 Minuten 10 Hypnosen durchführen, haben Sie sich die Suggestion insgesamt
dreißig Mal gegeben. Bei drei Übungseinheiten sind das 90 Wiederholungen der
Suggestion. Wenn Sie nur 30 Sekunden für eine Hypnose benötigen, schaffen Sie
in 10 Minuten 20 Selbsthypnosen. In 3 Sitzungen geben Sie sich dann 180
Wiederholungen Ihrer Kernsuggestion. Das sind in einem Monat (30 Tage) 5.400
Wiederholungen. Spätestens jetzt wird deutlich, welche enorme Suggestivkraft Sie
mit dieser Methode entwickeln.
Um Ihre Suggestion zu finden, verdichten Sie Ihr primäres Ziel bis auf einen
prägnanten Satz. Beispiel: “Meine Konzentration ist perfekt, ich bin fokussiert wie
ein Laser”.
Durch mehrfache Wiederholung Ihrer Kernsuggestion (Mantra) sättigen Sie Ihr
Unterbewusstsein mit dieser Suggestion, bis es diese als Realität akzeptiert.
Denken Sie daran, Sie müssen nicht
glauben, dass die Suggestion bereits
eingetreten ist. Sie geben sich die Suggestion, um Ihr Unterbewusstsein auf den
Zielzustand zu “programmieren”. Es reicht also, wenn Sie es TUN. Schenken Sie
sich einfach mehrmals am Tag ein paar Minuten Ruhe und Heilung.
Tonbandsitzung
Formulieren Sie Ihr Hauptziel unter verschiedenen Aspekten in 10 – 15 prägnanten
Sätzen.
Erdenken Sie sich einen mentalen Film, den Sie bei diesen Sätzen vor Ihrem
geistigen Auge abspielen lassen. Stellen Sie sich Ihr Ziel vor, als ob Sie es bereits
erreicht hätten. Der innere “Film” sollte so real und lebendig wie möglich sein.
Sehen Sie ihn mit Ihrem inneren Auge und hören Sie ihn mit dem inneren Ohr.
Benutzen Sie möglichst alle Sinne. Stellen Sie sich die Szenen so detailliert vor, als
wenn Sie einen realen Film drehen wollten.
Nachdem Sie diesen Film "abgespult" haben, wiederholen Sie die Suggestionen
auf dem Band noch ein zweites und eventuell auch noch ein drittes Mal.
Wie viele Probleme sollte ich gleichzeitig bearbeiten?
Wenn Sie erst einmal bemerkt haben, wie effektiv hypnotische ”Programmierung”
ist, dann könnten Sie versucht sein, an vielen Problemen gleichzeitig zu arbeiten.
Tun Sie das bitte nicht. Sie erreichen die besten Ergebnisse, wenn Sie sich auf ein
oder zwei Gebiete konzentrieren. DANN können sich einem anderen Ziel
zuwenden.
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Mit der Installation eines Schlüsselwortes konditionieren Sie eine bestimmte
Reaktion, die dann auch ohne Selbsthypnose sofort durch das Schlüsselwort
ausgelöst werden kann.
Beispiele:
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Bei Konzentrationsproblemen: Wann immer ich das Wort "Fokus" sage, ist mein
Geist konzentriert wie ein Laserstrahl. Ich kann mich auf alles konzentrieren und
nichts kann mich ablenken.
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Bei Atembeschwerden / Asthma: Wann immer ich sage “weit und frei”, kann ich
sofort leicht u. tief durchatmen.
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Bei chronischen Schmerzzuständen:
Nachdem man gelernt hat, Schmerzen in der Selbsthypnose abzuschalten,
suggeriert man sich:
Wann immer ich auf einen beliebigen Körperteil zeige und das Wort "schmerzfrei" sage, ist diese
Stelle sofort völlig schmerzfrei.
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Stressbewältigung: Hier konditionieren Sie tiefes Einatmen und langsames
Ausatmen mit der Formel: "Frieden, Harmonie, lass los".
-
Sie können natürlich auch den Zustand der Hypnose selbst über ein
Schlüsselwort auslösen. Um das zu erreichen geben Sie sich folgende Suggestion:
"Mein Schlüsselwort zum Erreichen der Hypnose lautet "IhrSchlüsselwort". Wenn
ich das Wort "IhrSchlüsselwort" denke, bin ich sofort im Zustand der Hypnose.
Mein Geist ist ruhig und das Tor zu meinem Unterbewusstsein ist geöffnet. Alle
Suggestionen werden dann tief vom Unterbewusstsein ausgeführt. Es reicht, dass
ich das Wort "IhrSchlüsselwort" einmal sage. Die Hypnose tritt reflektorisch ein,
sobald ich mein Schlüsselwort "IhrSchlüsselwort" einmal innerlich sage.
Verwenden Sie für das Schlüsselwort bitte ein Kunstwort von dem Sie sicher gehen können, dass
Sie es nicht zufällig einmal hören. Sicherheitshalber können Sie sich aber auch die Suggestion
geben: "Das Schlüsselwort funktioniert nur dann, wenn ich auch die Absicht habe, in die Hypnose
zu gehen."
Das Codewort muss in der Selbsthypnose über einen gewissen Zeitraum in das
Unterbewusstsein "einprogrammiert" werden. Dann kann es zu jedem Zeitpunkt im
Wachbewusstsein verwendet werden.
Wenn das Codewort tief verankert wurde, dann können Sie in wenigen Sekunden
die entsprechende Reaktion auslösen. Die Stressreaktion löst sich auf, der
Schmerz wird abgeschaltet, die Konzentration wird ungleich besser, die Hypnose
wird ausgelöst etc.
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Selbsthypnose ist eine hervorragende Methode, um Ängste vor dem Zahnarzt oder
vor dem Spritzen zu behandeln, schmerzfreie Eingriffe zu erlauben und die
Wundheilung zu beschleunigen.
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Ein Problem, unter dem sehr viele Menschen leiden ist, dass Sie sich selbst nicht
mögen, nicht leiden können, dass sie sich selbst ablehnen oder sogar hassen.
Nachfolgend finden Sie eine kleine Übung, die - in der Selbsthypnose ausgeführt -
sehr kraftvoll dass Sie sich selbst mehr lieben und annehmen können. Trotz Ihrer
Fehler und Unvollkommenheiten.
Wenn ich dies mit meinen Patienten mache, NACHDEM wir den Hintergrund eines
Problems bearbeitet haben, sind sie vollkommen gewandelt. Am Beginn der
Behandlung konnten sie nicht in den Spiegel gucken oder es fiel ihnen sehr schwer,
folgenden Satz zu sagen und auch wirklich zu meinen:
"Ich liebe und akzeptiere mich von ganzem Herzen, so wie ich bin, mit all meinen
Fehlern und Grenzen" Wenn Sie am Ende des Behandlungstages in den Spiegel
schauen, bemerken sie sofort, dass sich etwas Grundlegendes gewandelt hat. Sie
schauen in den Spiegel und bemerken, dass sie sich mögen, ja sogar lieben.
Wenn der Hintergrund des Problems (Depressionen, Ängste, Trauma o. a.) nicht
aufgearbeitet wurde, sind die Veränderungen bei weitem nicht so deutlich. Aber
hier genau setzt wieder der Wert der Selbsthypnose ein. Führen Sie diese Übung
mindestens über einen Monat täglich einmal für eine Minute durch. Sie werden über
die Wirkung erstaunt und erfreut sein.
Wie gehen Sie also vor.
Nachdem Sie in die Selbsthypnose gegangen sind (was mittels Codewort nur
wenige Sekunden dauert), stellen Sie sich vor, Sie stehen vor einem großen
Kristallspiegel. Sie schauen sich an, schauen sich in die Augen und sagen dann zu
sich:
"Ich liebe und akzeptiere mich von ganzem Herzen, so wie ich bin, mit all meinen
Fehlern und Grenzen".
Wenn Sie diese "Übung" im Zusammenhang mit wirklicher Veränderungsarbeit
(Loslassen negativer Gedanken und Gefühle, Bearbeiten von Konflikten und
"unverdauten" (traumatischen) Erfahrungen, wird die Wirkung noch viel stärker sein
und die Veränderungen sind dauerhaft.
An dieser Stelle sei noch einmal gesagt, wirklich tief verwurzelte Probleme, deren
Ursachen meist weit in der Vergangenheit liegen und weit verdrängt sind, lassen
sich nicht mittels Selbsthypnose auflösen. Dazu ist professionelle Hilfe erforderlich.
In allen anderen Fällen können Sie jedoch oft schon bald spürbare positive
Veränderungen bewirken.
Eine weitere Suggestion, die Sie sich geben können, um negative Gedanken und
Gefühle mehr und mehr durch positive Gedanken und Gefühle zu ersetzen, ist die
Folgende:
Ich bin ein positiver Mensch. Ich denke positive Gedanken, habe positive Gefühle,
sage positive Dinge und tue positive Dinge. Ich habe positive Erwartungen an
mich, an andere und positive Erwartungen an die Zukunft. Ich bin ein durch und
durch positiver Mensch.
Ich bin ein Optimist. Ich sehe in allem das Positive. Das Glas ist für mich immer
halb voll.
(eventuell: Alles hat (auch) eine positive Seite. Oft stellt sich eine Situation im
Nachhinein als Positiv heraus, obwohl sie zuerst als Negativ wahrgenommen
wurde. Man weiß meistens erst hinterher, ob etwas positiv oder negativ war.
Deshalb suche ich von vornherein das Positive in jeder Situation.)
Ich suche in allem das Positive. Ich bin ein Meister darin, das Gute zu finden, auch
und insbesondere in den so genannten "negativen" Situationen.
Ich bin ein Optimist und ein durch und durch positiver Mensch.
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Es gibt verschiedene Methoden, mit denen man lernen kann, Schmerzen zu
vermindern oder auch abzuschalten. Dafür sind in der Regel viele Jahre täglicher
Meditation oder Yogaübungen erforderlich. Für diese sehr wertvollen Praktiken
haben in der westlichen Welt jedoch viele berufstätige Menschen nicht die
erforderliche Zeit. Und auch wenn Sie Meditation oder Yoga praktizieren, sind die
Erfolge bei der Schmerzabschaltung selbst nach vielen Jahren der Praxis oft
unbefriedigend.
Die Schmerzabschaltung mittels Hypnose können Sie unter Anleitung in einer
einzigen Sitzung lernen. Haben Sie die Selbsthypnose erlernt und eine Zeit lang
praktiziert, sollte die Schmerzabschaltung kein Problem mehr für Sie darstellen. Mit
ein wenig Übung sollten Sie dann in der Lage sein, innerhalb von Sekunden an
jeder beliebigen Stelle des Körpers die Schmerzempfindung abzuschalten.
Das ist nicht nur sinnvoll im Rahmen der Schmerztherapie, sondern kann auch
unangenehme Behandlungsprozeduren deutlich erleichtern. In der Literatur wird
das Phänomen als hypnotische Anästhesie bezeichnet. (*1)
Schritte zum Erlernen der Schmerzabschaltung :
-
Sie pieksen vorsichtig mit einer Nadel auf die Haut des linken Armes und
spüren, wie es sich anfühlt. Dann legen Sie ein dickes Stück Stoff auf die Haut und
pieksen erneut. Dieses Mal werden Sie nicht das Stechen der Nadelspitze spüren,
sondern nur den Druck der Berührung. Jetzt haben Sie eine Vorstellung, wie es
sich anfühlen könnte, wenn der Schmerz abgeschaltet ist.
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Sie gehen in die Selbsthypnose und geben sich die Suggestion:
"Mein linker (rechter) Arm ist ganz kühl, taub, unempfindlich und schmerzfrei. Die
Durchblutung vermindert sich und alle Gefühle, Wahrnehmungen und
Empfindungen ziehen sich zurück. (Mehrfach wiederholen.) Nach der Suggestion
testen Sie mit einem spitzen Gegenstand die Wahrnehmung und vergleichen die
Empfindung mit einer anderen Stelle.
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Nach dem Test sollten Sie die Schmerzunempfindlichkeit wieder aufheben.
Dazu geben Sie sich eine Suggestion mit etwa folgendem Inhalt:
Der Arm ist wieder normal empfindlich und wird wieder gut durchblutet.
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Dann gehen Sie erneut in die Selbsthypnose, geben sich die o. g. Suggestion
und ergänzen: "Jedes Mal wirkt die Schmerzabschaltung besser" (intensiver und
länger). Sie beenden erneut die Selbsthypnose, testen und stellen fest, in wieweit
sich die Unempfindlichkeit verstärkt hat.
Um sich wirklich davon zu überzeugen und um sich in der Zukunft auch sicher zu
fühlen, wollen viele Übende die Haut auch einmal mit einer Nadel durchstechen.
Diesen Test brauchen Sie - wenn überhaupt - nur einmal zu machen, dann wissen Sie endgültig,
dass es funktioniert und wie sich eine wirksame Schmerzabschaltung anfühlt. (Bitte auf Sterilität
achten.)
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Sie wiederholen diese Übung solange, bis Sie in einer einzigen kurzen
Selbsthypnose den Schmerz vollständig abschalten können. Dann ist das Hauptziel
erreicht.
Es gibt jedoch drei sinnvolle Erweiterungen, die zu lernen empfehle:
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Schmerz aus- und wieder einschalten:
Sie lernen, den Schmerz mit Hilfe einer Suggestion wieder einzuschalten: "Wenn
ich jetzt über den Arm streiche, ist der Arm wieder normal schmerzempfindlich".
Dann können Sie in mehreren kurz aufeinander folgenden Selbsthypnosen den Schmerz
abschalten und anschließend wieder anschalten. Wenn Sie die tiefe Selbsthypnose beherrschen,
dann sollte jede dieser Hypnosen nur ca. 30 bis 60 Sekunden dauern.
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Den Schmerz an einer beliebigen Stelle des Körpers abschalten:
Sie geben sich dieselbe Suggestion wie zuvor, nur wenden Sie dieses Mal den
anderen Arm. Wenn das funktioniert, dann wählen Sie verschiedene weitere
Körperstellen (Bein, Bauch), bis Sie sicher wissen, dass Sie von nun an jeden
beliebigen Bereich Ihres Körpers schmerzfrei "schalten" können.
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Schmerzunempfindlichkeit mittels Codewort (Keine Hypnose erforderlich):
Sie geben sich in der Hypnose folgende Suggestion: "Wenn ich den Schmerz
abschalten will reicht es von nun an, dass ich auf den betreffenden Körperteil zeige
und sage "schmerzfrei"." (dreimal wiederholen).
Wenn diese Suggestion verinnerlicht wurde, sind Sie von nun an in der Lage, jederzeit in
Sekundenschnelle den Schmerz in jedem beliebigen Körperteil abzuschalten.
Prinzipiell kann das Schmerzerleben in Hypnose in zwei Richtungen verändert
werden. Es kann eine Schmerzunempfindlichkeit hergestellt werden, aber auch
eine Schmerzüberempfindlichkeit, bei der selbst die Berührung mit einer Feder
einen Schmerzreiz auslöst. Die zweite Möglichkeit spielt in der Behandlung von
Schmerzpatienten keine Rolle und soll an dieser Stelle deshalb nur erwähnt werden.
In tiefer Hypnose lässt sich die Schmerzunempfindlichkeit sehr schnell herstellen.
Man kann als Signal dafür eine automatische Fingerbewegung verwenden. Wenn
dieses ideomotorische Signal erfolgt, ist die Schmerzfreiheit eingetreten, was man
mit dem Stich einer Kanüle objektivieren kann.
Wenn die Fähigkeit der Schmerzabschaltung etabliert ist, wird sie suggestiv auf
den Patienten übertragen. Er ist dann in der Lage, die Schmerzwahrnehmung an
jedem beliebigen Ort des Körpers willentlich ein- und auch auszuschalten. Er selbst
kann das dann testen, z. B. am Unterarm.
Hinweis: Der Erfolg der Schmerzabschaltung hängt von der Tiefe der Hypnose ab
sowie von der geistigen Einstellung. Zweifel und Skepsis können verhindern, dass
die Suggestionen vollständig vom UB angenommen werden.
Ihre Skepsis wird
aber verschwinden, wenn sie sich bewusst machen, dass schon tausende von
Frauen unter hypnotischer Analgsie ihre Kinder völlig schmerzfrei zur Welt gebracht
haben. Unter hypnotischer Anästhesie wurden alle nur denkbaren Operationen
unter völliger Schmerzfreiheit durchgeführt, wie Beinamputationen,
Herzoperationen, Lungenresektionen und bei vielen anderen schweren Eingriffen.
Wichtiger Hinweis
Der Schmerz ist ein Warnsignal des Körpers. Wenn Sie dieses Signal abschalten,
kann es passieren, dass Sie wichtige Hinweise auf eine Erkrankung ignorieren und
ärztliche Behandlung nicht oder zu spät in Anspruch nehmen.
Sinnvoll ist die Schmerzabschaltung z. B. bei "austherapierten" chronischen
Schmerzen und beim Krebsschmerz oder wenn Sie Schmerzen/Zahnschmerzen
haben und die Zeit bis zum Zahn/Arztbesuch überbrücken wollen. Im Zweifelsfall ist
es immer richtig, zuerst nach der Ursache des Schmerzes zu suchen.
(*1) (Wie Sie von der Narkose wissen, ist die Anästhesie mit einem Verlust des
Bewusstseins verbunden. Aus diesem Grund ist es korrekter, von einer
hypnotischen Analgesie zu sprechen.)
Hören Sie, welche Erfahrungen andere gemacht haben. (Zum Anhören bitte
auf den Text klicken und Lautsprecher einschalten):
Universitäts-Studie: Selbsthypnose lindert chronische Schmerzen
Wer die Selbsthypnose und vor allem die Schmerzabschaltung beherrscht, wird
sich fragen, wozu Studien nötig sind, um eine so objektive Wirkung der Hypnose
nachzuweisen. Ist es doch möglich, mit einer einzigen Hypnose zu demonstrieren,
dass man den Schmerz eines Menschen leicht vermindern bzw. ausschalten kann.
Auf der Homepage meiner Praxis finden Sie zahlreiche Belege dafür, dass
Hypnose in der therapeutischen Praxis sehr erfolgreich zur Schmerzbehandlung
eingesetzt werden kann. Aber es sind gerade
Studien, die zur Akzeptanz einer
Methode unter den Behandlern beitragen. Und die hier zitierte Studie bezieht sich
auf die Selbsthypnose.
In einer Studie am Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie an der Universität
Göttingen wurde nachgewiesen, dass Patienten mit chronischen Schmerzen ihre
Leiden durch Selbsthypnose lindern und damit auch den Bedarf an Schmerzmitteln
senken können. An der Studie nahmen 28 Schmerzpatienten teil, die unter
anderem an chronischen Rückenschmerzen, Migräne und Rheumaschmerzen litten.
Die Patienten lernten unter Anleitung geschulter Therapeuten, sich bei auftretenden
Schmerzattacken mittels Selbsthypnose in einen Zustand tiefer Entspannung zu
versetzen. Dadurch verringerten sich die Schmerzen deutlich. Die Patienten
konnten dauerhaft auf 60 bis 75 Prozent ihrer Medikamentendosis verzichten. Eine
Nachuntersuchung nach drei Monaten zeigte, dass die regelmäßige Selbsthypnose
zu einer nachhaltigen Verbesserung ihres körperlichen und seelischen
Wohlbefindens führte. Depressive Symptome hatten sich deutlich verringert, und
die Patienten konnten soziale und berufliche Aktivitäten wieder aufnehmen. Die
Medikamentendosis wurden bei Analgetika um 60 Prozent, bei Antidepressiva um
63 Prozent und bei Opiaten sogar um 75 Prozent gesenkt.
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Es ist bekannt, dass mittels Hypnose prinzipiell alle körperlichen Vorgänge
beeinflussbar sind. Beispiele dafür finden Sie u. a. auf meiner Seminarseite, wo
Teilnehmer Ihre Erfahrungen mitteilen. Man könnte beispielsweise in der Hypnose
dem Probanden eine kalte Münze mit der Suggestion auf den Arm legen, dass
diese glühend heiß ist. Wenn die Hypnose tief genug ist, wird diese kurze
Suggestion vom Unterbewusstsein angenommen und der Körper reagiert wie auf
eine reale Verbrennung, nämlich mit einer Brandblase. Ich selbst kenne diesen
Sachverhalt nur aus der Literatur, weil ich niemals einem Patienten willentlich
Schmerz zufügen würde. Aber der Sachverhalt bleibt weiter interessant im
Zusammenhang mit dem Thema der körperlichen Heilung. Wenn man eine
Brandblase durch Suggestion erzeugen kann, ist es dann nicht auch möglich, mit
Hilfe der Hypnose / Selbsthypnose die Folgen einer Verbrennung zu mindern?
Lesen Sie hier den Erfahrungsberichtes eines ehemaligen Seminarteilnehmes, der
schon sehr erfahren im Umgang mit der Selbsthypnose ist:
"Ich hatte mich beim Übergießen meiner Silvester-Ente (30. Dezember
2007) versehentlich am oberen Herdbratröhrenrand am rechten Unterarm
verbrannt. Dabei zog ich so ruckartig meine Hand mit der vollen Kelle voll
heißem kochendem Bratenfett vor Schreck zurück, dass mir die ganze Kelle
voll über meinen rechten Handrücken schwappte. Ich kühlte meine Hand ca. 5
Minuten mit kaltem Wasser und sprühte mir dann die Hand mit Panthenol -
Spray ein und ließ es gut 12 Minuten wirken.
Ich versetzte mich in Hypnose und klopfte die EFP - Punkte virtuell ab. Was
heißt, daß Ich mir vorstellte die Klopfpunkte abzuklopfen und formulierte
meinen Text entsprechend
Meine Formulierung:
Ich liebe und akzeptiere mich von ganzem Herzen,
auch wenn meine rechte Hand verbrüht ist;
Verbrennung, Verbrennung, Verbrennung;
Wie schön ist es, wenn ich keine Verbrennung habe;
Verbrennung, Verbrennung, Verbrennung;
Dann nahm ich die Hypnose zurück und
Formulierte:
Hitze weiche aus meinem Körper, weiche;
Die Hitze weicht aus meinem rechten Handrücken;
Was nicht brennt tut nicht weh, was nicht weh tut gibt keine Blasen;
wo keine Blasen ist, kann sich keine Haut pellen;
wo sich keine Haut pellt gibt es keine Narben;
Heile meine Haut heile fein von der Wunde wird nichts übrig bleiben.
Ich wischte mir mit einem Zewa-Tuch strichartig das Spraygut von meinem
Handrücken in Richtung der Fingerspitzen weg und formulierte:
Mit jedem wegwischen entziehe ich der Hand die Hitze (solange bis
alles abgewischt war)
Was nicht brennt tut nicht weh;
was nicht weh tut gibt keine Blasen;
wo keine Blasen ist, kann sich keine Haut pellen;
wo sich keine Haut pellt gibt es keine Narben;
Heile meine Haut heile fein von der Wunde wird nichts übrig bleiben.
Als alles Spray von der Hand gewischt war, waren die Hand und die Finger
nur noch sehr rot und die rechte Hand war leicht geschwollen. Am nächsten
Tag war sie nur noch geschwollen und die Haut war etwas faltig. Am 1.Januar
(also am 2. Tag danach) war meine Hand wieder so wie immer, ohne eine
Blase oder ohne dass sich die Haut gepellt hätte!
Persönliche Anmerkung: Obwohl ich weiß, dass die Hypnose einiges
vermag, war ich selber so erstaunt und positiv überrascht, dass selbst diese
größere Verbrennungsflächen ohne jede Blase oder Hautpellung geschweige
denn ohne Narbe mit Hilfe der Kombination von Hypnose und EFT
überstanden ist.
Klaus-Peter P., Rathenow"
Es gibt zahllose Beispiele, wie Menschen mittels Hypnose und
Selbsthypnose den Heilungsprozess auch bei schweren körperlichen
Erkrankungen positiv beeinflussen konnten. Allein diese Möglichkeit sollte
Grund genug sein, die Selbsthypnose zu erlernen.
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Mit Hilfe der Selbsthypnose können Sie sich nicht nur Heilungssuggestionen
geben. Die Selbsthypnose ermöglicht noch viel mehr. Mit ihrer Hilfe können Sie
auch die Ursache von Beschwerden und Erkrankungen aufdecken und teilweise
auch bearbeiten.
Dies ist möglich, weil das Unterbewusstsein den emotionalen Hintergrund eines
Symptoms / Problems kennt. Es kann diesen verborgenen Hintergrund nicht nur
bewusst werden lassen, es kann bisweilen sogar zur Lösung des unbewussten
Konfliktes beitragen, ohne, dass wir uns dessen bewusst werden.
Zunächst also zum Aufdecken der unbewussten Krankheitsursachen
Wie Ihnen jeder Therapeut bestätigen wird ist oft schon das alleinige Aufdecken
der zuvor verborgenen Ursachen hilfreich u. auch heilsam. Selbst wenn das
Aufdecken der Ursachen nicht ausreicht, stellt es die wichtigste Voraussetzung für
das Bearbeiten dar. Ohne die Kenntnis der Ursache stochert man im Dunkeln –
und dass kann nicht nur lange dauern, sondern auch ergebnislos bleiben. Wie kann
also die Selbsthypnose dazu beitragen, die seelischen Ursachen von Symptomen,
Erkrankungen oder Problemen aufzudecken? Dazu gibt es prinzipiell zwei
bewährte Möglichkeiten.
A) Die Antwort taucht
während der Hypnose auf
Als Vorübung bringen Sie wiederholt einen Bilderstrom in Gang, in dem Sie sagen:
„Vor meinem inneren Auge entwickelt sich ein Bild. Ich sehe … (Hier wählen Sie
nacheinander verschiedene Gegenstände, Landschaften und später auch
abstrakte Begriffe wie „Glück“, Liebe“).
Wenn der Bilderstrom etabliert ist und sich leicht aufrufen lässt, geben Sie sich
folgende Suggestion:
„Vor meinem inneren Auge entwickelt sich ein Bild. Es zeigt mir die Ursache
meiner Kopfschmerzen / Traurigkeit / Übergewicht“. Nach dieser Suggestion
warten Sie ab, welche Bilder auftauchen. Unmittelbar nach Beendigung der
Selbsthypnose schreiben Sie sich diese Bilder auf.
B) Die Antwort taucht im Traum auf
Hierzu geben Sie sich unmittelbar vor dem Schlafengehen in der Hypnose folgende
posthypnotische Suggestion:
"Innerhalb der nächsten fünf Nächte träume ich einen Traum, der mir die Ursache
meiner Krankheit / meines Problems zeigt. Ich kann mich an diesen Traum
vollständig erinnern."
Wenn Ihnen keine Antwort im Traum erschienen ist, geben Sie sich am nächsten
Abend sich folgende Suggestion:
"Innerhalb der nächsten vier Nächte träume ich einen Traum, der mir die Ursache
meiner Krankheit / meines Problems zeigt. Ich kann mich an diesen Traum
vollständig erinnern."
Dann: "Innerhalb der nächsten drei Nächte träume ich einen Traum, der mir die
Ursache meiner Krankheit / meines Problems zeigt. Ich kann mich an diesen Traum
vollständig erinnern."
Es ist gut möglich, dass Sie noch vor der fünften Nacht einen Traum haben, der
Ihnen die Ursachen Ihrer Probleme vor Augen führt. Schreiben Sie sich diesen
Traum möglichst detailliert auf. Das geschieht am besten unmittelbar nach dem
Erwachen noch während Sie im Bett liegen. Papier und Stift sollten griffbereit auf
dem Nachtschrank liegen.
Wie kann Das Unterbewusstsein zur Lösung der unbewussten Konfliktes
angeregt werden und dies geschehen lassen, ohne, dass wir uns dessen
bewusst werden?
Heißt dass, das Unterbewusstsein kann ein Problem lösen, ohne dass ich mir
bewusst Gedanken mache und ohne, dass ich den Konflikt und dessen Lösung
kenne?
Die Antwort lautet JA! In der therapeutischen Praxis frage ich in manchen
(seltenen) Fällen das Unterbewusstsein des Patienten, ob es in Ordnung ist, dass
der Patient sich bewusst an alles erinnert. Normalerweise lautet die Antwort "ja"
(gegeben über automatische Fingersignale). Wenn sie einmal "nein" lautet, dann
gebe ich eine Amnesiesuggestion. Der Konflikt ist bearbeitet und gelöst und das
Unterbewusstsein hält es aus irgendwelchen Gründen für besser, ihn unbewusst zu
belassen. Es kann auch damit zu tun haben, dass die Veränderung zunächst
unbewusst bleiben soll, damit sie vom Bewusstsein nicht zerredet werden kann.
Das geschieht in der therapeutischen Praxis extrem selten, ist aber möglich. (Ich
selbst halte es in aller Regel für sinnvoll, dass der Patient den Hintergrund seiner
Symptome / Erkrankung erkennt, versteht und die Veränderung bewusst
nachvollziehen - integrieren - kann.).
Man kann seinem Unterbewusstsein also folgende Suggestion geben:
Der kreative Teil meines Unterbewusstseins (UB) findet automatisch neue
Lösungen für Probleme, die ursprünglich die Kopfschmerzen (Hier das Problem
benennen) ausgelöst haben. Falls das Problem durch einen inneren Konflikt
verursacht wurde ...oder als Entschuldigung, um ein anderes Verhalten zu
rechtfertigen ... beginnt der kreative Teil meines UB automatisch damit, neue
Lösungen umzusetzen, die hilfreich für mich sind ... während es gleichzeitig .........
(Hier die Problemlösung / Zielerreichung suggerieren).
Falls das Problem durch eine Identifikation mit jemandem verursacht wurde, der
mir sehr nahe war und der auch Kopfschmerzen Problem hatte ... wird mein UB
automatisch tun, was auch immer erforderlich ist, diesen alten Imprint auszulöschen
... und dieser Imprint der Identifizierung verschwindet vollständig ... ganz leicht ...
und ganz von selbst.
Da das Vergeben ein wichtiger Teil der Heilungsarbeit ist, empfehle ich, folgende
Suggestion zu ergänzen:
Ich vergebe allen Menschen aus der Vergangenheit und der Gegenwart, denen
vergeben werden sollte. Ich vergebe und lassen los ...
Und ich vergebe mir selbst alle Fehler der Vergangenheit und ich lassen alle
Schuldgefühle los ...
Ich lasse jedwedes Bedürfnis los, das Problem (Kopfschmerz) aufrechtzuerhalten.
Ich fasse noch einmal zusammen. Mit Hilfe der Selbsthypnose ist es möglich, bei
einer Reihe von Problemen, Symptomen oder Erkrankungen die unbewussten
Ursachen aufzudecken und zu bearbeiten. Beachten Sie jedoch bitte, dass bei
wirklich tief sitzenden Ursachen der Weg zum Therapeuten unumgänglich ist.
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Ist es möglich, sich selbst in einen tiefen Zustand der Selbsthypnose zu versetzen,
die Augen zu öffnen und dann in Hypnose verschiedene Dinge zu tun? Die Antwort
lautet "ja".
In diesem Selbsthypnosezustand sind Sie vollkommen "funktionstüchtig", vielleicht
mit der Ausnahme, dass Ihre Reflexe etwas verlangsamt sein können. (In diesem
Zustand der Selbsthypnose sollten Sie dementsprechend keine schweren oder
elektrischen Geräte bedienen oder Aktivitäten unternehmen, die geistige Wachheit
oder schnelle Reflexe erfordern, z. B. Auto fahren.)
Dies ist jedoch ein optimaler Zustand zum Lernen, da die aufgenommenen
Informationen auf einem tiefen Level abgespeichert werden.
Das Lernen der Selbsthypnose mit offenen Augen erfolgt am einfachsten in einer
Sitzung zum Erlernen der Selbsthypnose mit einem erfahrenen Therapeuten. Sie
können sich jedoch auch selbst die entsprechenden Suggestionen geben, die sich
im Verlauf der nächsten Wochen etablieren werden:
"Wenn ich in Hypnose die Augen öffne wird die Hypnose noch tiefer. Mein
Unterbewusstsein (UB) ist weit geöffnet. Alle Suggestionen, die ich (mir vor)lese,
schreiben sich tief in meinem UB ein und werden genau so eintreten. (Oder alles
was ich lese und lerne prägt sich tief in meinem Langzeitgedächtnis ein.)
Hören Sie, welche Erfahrungen andere gemacht haben. (Zum Anhören bitte
auf den Text klicken und den Lautsprecher einschalten):
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Eine umfangreiche Literaturübersicht über die Hypnose und die Selbsthypnose
finden Sie auf der Homepage meiner Praxis im Kapitel "Hypnose > Literatur
Hypnose".
Da es oft sehr mühsam sein kann, die Selbsthypnose zu erlernen, beabsichtige ich,
in der Zukunft ein Selbsthypnosetrainingsprogramm zur Verfügung stellen, dass
das Erlernen dieser Methode erleichtert. Eine weitere Möglichkeit, die
Selbsthypnose effektiv zu erlernen ist die Teilnahme an einem
Selbsthypnoseseminar.
Ob Sie die Selbsthypnose erlernen wollen oder ob Sie sie schon beherrschen und
Ihre Ergebnisse verbessern wollen, ich empfehle Ihnen, sich für eine längere Zeit
bezüglich der Hypnose weiterzubilden. Kaufen Sie sich mindestens ein gutes
Selbsthypnosebuch, z. B. das von Leslie LeCron.
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Kann so eine wunderbare Methode wie die Selbsthypnose auch gefährlich sein?
Die Gefahr der Selbsthypnose liegt in ihrer Wirksamkeit, genauer gesagt, darin,
dass sowohl positive als auch nachteilige Suggestionen und Vorstellungen
verinnerlicht werden können. Neben "negativen" Suggestionen gibt es auch
Suggestionen, die an sich unschädlich sind, die aber nachteilige Folgen haben
können. Ein Beispiel wäre die Schmerzabschaltung, ohne dass organische
Ursachen ausgeschlossen wurden.
Was sollten Sie also tun, um negative Suggestionen (verbal oder als Vorstellung)
oder nachteilige Konsequenzen von positiven Suggestionen zu vermeiden:
Während der Selbsthypnose befinden Sie sich in einem hoch suggestiblen
Zustand. Vermeiden Sie so weit wie möglich die Gefahr, sich unüberlegte
Suggestionen zu geben. Überlegen Sie sich die Konsequenzen für jede
Suggestion genau. Wie wird es sein, wenn sich diese Suggestion vollständig
realisiert? Ist das auch wirklich das, was Sie wollen? Wenn nicht, formulieren Sie
Ihre Suggestionen um, bis sie genau Ihren Vorstellungen entsprechen.
Suggestionen sollten also sehr sorgfältig überlegt und formuliert werden. Lesen Sie
auf jeden Fall ein – oder besser – mehrere Selbsthypnose- Bücher. Im Zweifelsfalle
sollten Sie erneut nachlesen oder einen Hypnosetherapeuten zu Rate ziehen.
Prinzipiell sollten Sie Ihre Suggestionen aufsagen können, ohne nachdenken zu
müssen. Wenn Sie während der Hypnose nach Formulierungen suchen, kann es
leicht sein, dass sich negative oder unvorteilhafte Suggestionen oder auch
negatives Denken oder negative Vorstellungen einschleichen, insbesondere, wenn
Sie zu negativem Denken neigen. Um das zu vermeiden, lernen Sie Ihre
Suggestionen auswendig oder sprechen längere Suggestionen ein Band. Das
Band können Sie sich dann anhören, während Sie in Selbsthypnose sind.
Es gibt jedoch noch eine weitere Schutzmaßnahme, die die Hypnose selbst bietet.
Geben Sie sich einfach folgende Sicherheitssuggestion: "Von nun an werden nur
noch die Suggestionen ausgeführt, die für mich vorteilhaft sind."
Ich empfehle Ihnen, beides zu tun, sich alle Suggestionen gut zu überlegen und sich
die Sicherheitssuggestion zu geben.
Die zuvor genannte Vorsichtsmaßnahme ist jedoch nach wie vor sinnvoll und
deshalb habe ich sie auch an erster Stelle genannt.
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E-Mail: Info(at)Hypnose-Doktor(Punkt)de
Hinweis: Bitte "(at)" in der Email-Adresse bitte ersetzen durch "@" und "(Punkt)" ersetzen
durch "."
Beispiel: aus info(at)webseite(Punkt)de wird info@webseite.de.
Anschrift: Hypnosepraxis
Dipl.-Psych. Dr. Norbert Preetz
Tränsberg 21 - 23, D-39104 Magdeburg
Tel. 0391/5430132
Alle weiteren Kontaktangaben, das Impressum sowie die Angaben gemäß
Telemediengesetz finden Sie auf meiner Haupt-Webseite
http://www.hypnose-
doktor.de/ im Kapitel "Kontakt und Impressum".
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